- 04.09.2015, 16:11:36
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Temelin - Erneute Panne beweist Gefahrenpotential
Diese Defekte können Folge der Turbinenvibrationen zu Beginn der Inbetriebnahme sein. Anti Atom Komitee fordert Prüfung des AKWs. Umweltminister Rupprechter muss seine Aussage revidieren.
Utl.: Diese Defekte können Folge der Turbinenvibrationen zu Beginn
der Inbetriebnahme sein. Anti Atom Komitee fordert Prüfung des
AKWs. Umweltminister Rupprechter muss seine Aussage
revidieren. =
Freistadt (OTS) - Die erneute Panne im AKW Temelin bei der wieder
eine Undichtheit festgestellt wurde, zeigt das Gefahrenpotential auf,
das in Temelin steckt. Diese laufenden Defekte können eine Folge der
Turbinenvibrationen zu Beginn der Inbetriebnahme sein. Das Anti Atom
Komitee fordert eine umfangreiche Prüfung des AKWs. Umweltminister
Rupprechter muss seine Aussage revidieren.
Die neuerlich Panne in Temelin, die wieder einen Stopp von Block 1
erzwungen hat, zeigt deutlich die Anfälligkeit dieses AKWs.
Diese Lecks befinden sich immer wieder im Dampferzeuger, der
Schnittstelle zwischen radioaktivem Primärkreislauf und
Sekundärkreislauf.
"Beteuerungen, dass die Panne im nicht nuklearen Teil der Anlage
aufgetreten ist, tragen nicht zur Beruhigung bei. Jede Störung die zu
einer Abschaltung führt, hat durch die ständigen Temperaturänderungen
zwischen kalt und 300 Grad massive Auswirkungen auf den radioaktiven
Primärkreislauf", so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.
Wir hoffen, dass Umweltminister Rupprechter daher seine Aussage
"Temelin sei in keiner Weise auffällig",angesichts der laufenden
Pannen ehest revidiert, denn Temelin liegt mit 26 Ines 1 Ereignissen
auf Platz zwei, gleich nach dem Uralt-AKW Fessenheim mit 51 Ines 1
Ereignissen, das zu den gefährlichsten AKWs in Europa zählt und
dessen Abschaltung längst überfällig ist.
"Wir fordern einmal mehr eine rigorose Prüfung beider Blöcke, bevor
es zu einem schweren Unfall kommt, der dann nicht mehr revidiert
werden kann", so Manfred Doppler abschließend.
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