- 06.07.2015, 12:41:20
- /
- OTS0112 OTW0112
Störfall in Temelin - Radioaktivität ausgetreten. Menge unklar.
Ausmaß des Störfalls in Temelin unklar. Radioaktivität auf dem Dach des Reaktors belegt Freisetzung. Anti Atom Komitee fordert Aufklärung.
Utl.: Ausmaß des Störfalls in Temelin unklar. Radioaktivität auf dem
Dach des Reaktors belegt Freisetzung. Anti Atom Komitee
fordert Aufklärung. =
Freistadt (OTS) - Das Ausmaß des Störfalls in Temelin, der sich
bereits Ende Juni ereignet hat, ist nach wie vor unklar. Die Messung
von Radioaktivität auf dem Dach des Reaktors belegt, dass
Radioaktivität in die Umwelt gelangt ist. Wie viel, ist weiterhin
unklar. Das Anti Atom Komitee fordert eine lückenlose Aufklärung des
Vorfalles.
"Die Undichtheit im Dampferzeuger des zweiten Blockes im AKW Temelin
hat Radioaktivität in die Umwelt freigesetzt. Soviel ist mittlerweile
klar", stellt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee fest.
Unklar bleibt allerdings, warum und welche Menge an Radionukliden
tatsächlich in die Umwelt gelangt ist. Eine mögliche Erklärung
besteht in einer Druckreduktion im Sekundärkreislauf wegen des Lecks
im Dampfgenerator.
"Die Feststellung seitens des Umweltministeriums, dass keine erhöhte
Radioaktivität an Österreichs Grenzen gemessen wurde, ist wenig
beruhigend und keinesfalls ausreichend", so Manfred Doppler weiter
und er ergänzt abschließend: "Wir fordern von BK Faymann und der
Bundesregierung eine lückenlose Aufklärung, denn entscheidend ist,
dass Radioaktivität in ungeklärtem Ausmaß in die Umwelt gelangt ist."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAK