- 30.12.2014, 10:43:31
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Vilimsky zu Kurz: 20 Jahre EU bringen Rekorde bei Arbeitslosigkeit, Armut und Überschuldung
Außenminister als Hardcore-Apologet einer EU für Banken und Konzerne
Utl.: Außenminister als Hardcore-Apologet einer EU für Banken und
Konzerne =
Wien (OTS) - "Die EU-Verklärung durch Außenminister Kurz weist ihn
als Hardcore-Apologeten einer Union aus, die ausschließlich Politik
für Banken und Konzerne macht", reagiert der Delegationsleiter der
FPÖ im EU-Parlament und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky auf die
heutigen Aussagen anlässlich der bevorstehenden 20. Wiederkehr des
österreichischen EU-Beitritts. "In Wahrheit finden wir uns 20 Jahre
nach dem Beitritt in einer Union, die uns Rekorde in den Bereichen
Arbeitslosigkeit, Armut und Überschuldung beschert hat", so Vilimsky.
"Der Erhalt des Schillings wurde uns damals versprochen, heute haben
wir eine Krisenwährung Euro, die permanent an Wert verliert und mit
unseren Steuermilliarden nur notdürftig stabilisiert werden kann",
ergänzt der EU-Abgeordnete. Hinzu komme eine permanente Verdrängung
heimischer Arbeitnehmer durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit.
Österreichs Rolle als Feinkostladen Europas sei massiv gefährdet
durch die drohenden Freihandelsabkommen TTIP und CETA, die erneut nur
den Konzernen zugutekämen. Weltpolitisch sei die EU nicht mehr als
ein Anhängsel der USA, denen sie vorbehaltslos sämtliche Daten der
mittlerweile lückenlos überwachten Bürger ausliefere.
"Angesichts dieser dramatischen Entwicklungen in den letzten 20
Jahren war der österreichische EU-Beitritt ganz klar ein Fehler. Eine
positive Zukunft kann diese EU nur dann haben, wenn sie sich zu einer
Gemeinschaft souveräner Staaten zurückentwickelt", so Vilimsky, der
Kurz empfiehlt, sein Augenmerk auf Griechenland zu richten: "Hier
zeigt sich, dass nicht nur in den Nettozahler-Staaten wie Österreich
die Unzufriedenheit mit der EU massiv ansteigt, sondern auch in jenen
Ländern, die vorgeblich durch die EU gerettet werden. Denn auch dort
ist mittlerweile den meisten Bürgern klar, dass die Milliarden nur
den Banken nutzen, während die Menschen leiden müssen."
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