• 02.10.2014, 12:30:31
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FPÖ: Fuchs: Runter mit den Steuern! - Präsentation des freiheitlichen Entlastungsmodells

FPÖ-Maßnahmen sorgen für mehr Netto vom Brutto

Utl.: FPÖ-Maßnahmen sorgen für mehr Netto vom Brutto =

Wien (OTS) - "Menschen arbeiten, um zu leben, und leben nicht nur, um
zu arbeiten. Deshalb haben wir Freiheitliche ein
Steuerentlastungsmodell entwickelt, bei dem sichergestellt wird, dass
vom Einkommen auch genug zum Auskommen übrig bleibt", so der
freiheitliche Steuerexperte und Finanzsprecher NAbg. MMag.DDr. Hubert
Fuchs bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ
Bundesparteiobmann HC Strache anlässlich der Präsentation des
FPÖ-Steuerentlastungsmodells, das von den Bürgern auf
www.steuernrunter.at und auf der Facebook-Seite
www.facebook.com/steuernrunter unterstützt werden kann.

Entlastung der Lohnsteuerzahler

Die Neugestaltung des Einkommensteuer-Tarifs werde unmittelbare
Auswirkungen auf die Kaufkraft der Österreicher haben und eine
Erhöhung der Inlandsnachfrage mit sich bringen. "Durch diese
vermehrten Ausgaben - die ja wiederum Umsatzsteuer auslösen - kann
bereits ein Teil der Tarifreform finanziert werden", so Fuchs. Im
Detail werde das Existenzminimum steuerfrei bleiben und als
Sofortmaßnahme der Eingangssteuersatz auf 25 Prozent gesenkt.
Insgesamt werde die Steuerfreigrenze auf 18.000 Euro pro Jahr
angehoben, von 18.000 bis 25.000 Euro pro Jahr komme ein Steuersatz
von 25 Prozent zum Tragen und von 25.000 bis 50.000 Euro ein Satz von
37,5 Prozent. Von 50.000 bis 80.000 Euro sollen 43,75 Prozent Steuern
fällig werden und von 80.000 bis 120.000 Euro der aktuelle
Spitzensteuersatz von 50 Prozent. Ab einem Einkommen von 120.000 Euro
im Jahr solle es befristet zu einem Steuersatz von 55 Prozent kommen
können, erläuterte der FPÖ-Steuerexperte.

Familienentlastungsmodell als Wahlrecht

Für Familien soll es die Möglichkeit geben, das gesamte
Familieneinkommen zu ermitteln und auf alle Familienmitglieder
aufzuteilen. Durch dieses "Splitting" kann dann die Einkommenssteuer
von den jeweils kleineren Einkommen pro Person berechnet werden, was
zu einer jährlichen Lohnsteuerentlastung von bis zu 7.000 Euro führt.

Keine Enteignung der Sparer

Arbeitnehmer und Pensionisten werden nicht nur durch die kalte
Progression - die im freiheitlichen Entlastungsmodell durch
automatische Anpassung der Steuerstufen abgeschafft wird -
schleichend enteignet, sondern auch durch die Besteuerung der
niedrigen Sparbuchzinsen, welche sich derzeit unter der
Inflationsrate befinden. Sparbuchzinsen werden derzeit versteuert,
obwohl es sie in Wirklichkeit auf Grund der Inflation nicht gibt.
"Das ist eine Enteignung der fleißigen Sparer und de facto bereits
eine jährliche Vermögensteuer von derzeit 1,625 Prozent auf alle
Spareinlagen", erläutert Fuchs, "und dies im zehnfachen Ausmaß der
von der SPÖ geforderten Reichensteuer. Soviel zur sozialen
Gerechtigkeit der SPÖ!" Die FPÖ fordert eine Berücksichtigung der
Inflationsrate bei der Besteuerung von Zinsen. Nur die um die
Inflationsrate bereinigten Zinsen dürfen besteuert werden. "Ist die
Inflationsrate höher als der Zinssatz auf die Spareinlagen, so muss
man keine Kapitalertragsteuer zahlen", legt der FPÖ-Mandatar das
freiheitliche Konzept dar.

Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe

SPÖ und ÖVP machen Klientelpolitik für Großkonzerne und Großbanken.
Diese bekommen staatliche Milliardenhilfen bei Pleitegefahr oder
Managementfehlern. Sie haben ungerechte Steuervorteile und zahlen
gemessen am Gewinn nur geringe Steuern. "Wir unterstützen die kleinen
und mittleren Betriebe, die unter Bürokratie, Lohnnebenkosten und
Kreditklemme stöhnen. Diese sichern als Rückgrat der heimischen
Wirtschaft die österreichischen Arbeitsplätze, während die großen
multinationalen Konzerne weiterziehen, wenn sie anderswo billiger
produzieren können", setzt Fuchs klare Prioritäten. Die FPÖ fordert
die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25% und eine Reform des
Einkommensteuer-Tarifs, was auch den Unternehmern zugute kommt. Die
subventionierten Banken sollen zu leistbaren Krediten für heimische
Unternehmen verpflichtet werden und es muss die Möglichkeit
alternativer Finanzierungsformen wie Crowdfunding geschaffen werden.
Weiters muss es eine Totalreform des Gruppenbesteuerungsprivilegs für
internationale Großkonzerne und Banken geben. Neben dem Abbau der
Bürokratie und von Sinnlos-Vorschriften soll es eine Erleichterung
von Betriebsübergaben wie auch eine Befreiung von Zwangsbeiträgen
geben.

"Durch diese Maßnahmen kommt es nicht nur zu einer Stärkung der
Kaufkraft, sondern sie trägt auch zur Konsolidierung des
Staatshaushaltes bei. Mit dem freiheitlichen Entlastungsmodell
schaffen wir mehr Leistungsgerechtigkeit, mehr
Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherheit in Österreich", so
FPÖ-Steuerexperte Fuchs abschließend.

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