- 25.09.2014, 11:45:57
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FPÖ-Haider befürchtet Ende des Flugsportes im Toten Gebirge
Geplante Luftraumneustrukturierung erhitzt die Gemüter von Flugsportlern
Utl.: Geplante Luftraumneustrukturierung erhitzt die Gemüter von
Flugsportlern =
Wien (OTS) - Aufklärung über die zu erwartenden Auswirkungen der von
Infrastrukturminister Stöger geplanten Neuordnung des Luftraumes
verlangt der Vorsitzende des parl. Tourismusausschusses, NAbg. Mag.
Roman Haider (FPÖ) in einer gestern eingebrachten parlamentarischen
Anfrage. "Bei mir melden sich laufend Flugsportler, die besonders für
das Gebiet rund um das Tote Gebirge das Ende des dortigen Flugsportes
befürchten", so der freiheitliche Abgeordnete.
"Laut BMVIT ist geplant, die Untergrenzen des kontrollierten
freigegebenen Luftraumes von derzeit 7.000 Fuß (rund 2.130 Meter) auf
4.500 Fuß bzw. im Kernbereich auf 2.500 Fuß (1.370 Meter) zu senken.
Bereiche, in denen derzeit nach dem Prinzip "see and avoid" geflogen
und somit dem internationalen Standard entsprochen wird, sollen
künftig freigabepflichtiger Luftraum sein", erläutert Haider.
"Das bedeutet für viele Gebiete ein Aus für den Hänge- und
Paragleiter-, sowie Segelfliegersport. Dort, wo es noch erlaubt sein
wird, wird es auch noch zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit
kommen. Da der frei verfügbare Luftraum in wesentlich niedrigerer
Höhe als bisher enden wird, ist auch vermehrt mit Außenlandungen in
unwegsamen Gelände zu rechnen, was für die Sportluftfahrt ein
erhöhtes Risiko birgt", führt Haider weiter aus. "Mit einem Wort,
diese gesamte Luftraumneustrukturierung ist ein absoluter Murks!"
Für den Tourismus und unsere Wirtschaft stelle dies einen weiteren
Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg dar, so Haider abschließend.
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