• 09.07.2014, 12:19:21
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Haider: Strafen wegen EU-Lebensmittelkennzeichnung sind sofort zu streichen

EU-Hörigkeit der Österreicher gefährdet die Gastronomie

Utl.: EU-Hörigkeit der Österreicher gefährdet die Gastronomie =

Wien (OTS) - "Nicht nur, dass Österreich mit seiner ständigen
EU-Musterschülermentalität keinerlei Widerstand gegen den Unsinn der
EU-Lebensmittelinformationsverordnung leistet, so könnte mit den
darin enthaltenen enorm hohen Strafen auch die Existenz vieler
Gastronomen gefährdet werden", kritisierte heute der Vorsitzende des
parlamentarischen Tourismussausschusses, FP-Tourismussprecher NAbg.
Mag. Roman Haider.

Diese EU-Verordnung sei der blanke Unsinn. Auf die Gastronomen würde
ein enormer bürokratischer Aufwand zukommen. Jede kleinste Änderung
in der Zusammenstellung müssten in den Speisekarten genau
dokumentiert werden. In der Folge müssten diese unsinnigen
Auflistungen natürlich auch kontrolliert und bei Nichtbefolgung
sanktioniert werden. "Was dieses Hin und Her den Steuerzahler wieder
kosten wird, ist noch nicht absehbar. Es wiehert der Brüsseler
Amtsschimmel nachhaltig und lähmend", so Haider.

"Speisen müssen immer mit den selben Inhaltsstoffen erstellt werden.
Kochen mit heimischen Produkten je nach Saison wird man sich als
Gastronom sehr überlegen müssen. Diese Verordnung ist ein Anschlag
auf unsere typischen und abwechslungsreichen Speisen. Österreich als
Tourismusland mit seiner hohen Qualität an seiner heimischen Küche
kann nur verlieren", zeigt sich Haider sehr verärgert und führt
weiter aus: Dass es neben diesem unsinnigen Auflisten von Nährwerten,
allergenen Stoffen, Herkunftsbezeichnungen etc. noch zur Androhung
von drakonischen Strafen kommt, schlägt dem Fass den Boden aus.
"Geldstrafen bis zu 50.000 Euro und im Wiederholungsfall sogar ein
Bußgeld von bis zu 100.000 Euro sind eine echte Verhöhnung der
Gastronomen", kritisiert Haider.

"Die Gastronomie und der Tourismus als ein wesentlicher
Wirtschaftszweig in Österreich müssen unterstützt werden. Somit ist
die Umsetzung der Richtlinie in dieser Form abzulehnen. Im Gegenteil
sollten wir der EU vermitteln, dass sie nicht alles mit uns machen
kann. Noch mehr Bürden und Schikanen und noch mehr Vorschriften
ertragen die mündigen Bürger nicht", so Haider abschließend.

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