• 27.03.2014, 13:03:23
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Presserat begrüßt Qualitätsinitiative des PR-Verbandes

Wien (OTS) - Die Präsidentin des Österreichischen Presserats, Astrid
Zimmermann, begrüßt die Initiative des PR-Verbandes, ein eigenes
Qualitäts-Gütezeichen einzuführen.
Wer diese Zertifizierung erhalten will, muss sich in Zukunft
vorbildlich an die PR eigenen Ehrenkodizes halten und sich auch der
freiwilligen Selbstkontrolle durch den PR-Ethik-Rat unterwerfen.
"Dies ist eindeutig - wie auch in der Medienbranche - ein
Qualitätsmerkmal. Alle Initiativen in diese Richtung sind zu
unterstützen", erklärte Zimmermann.

Die PR-Ethikregeln sehen unter anderem die saubere Trennung zwischen
bezahlten Einschaltungen und journalistisch aufbereiteten
Informationen vor. Der PR-Ethikrat hat schon mehrfach
"Gefälligkeits-Berichterstattung" als Täuschung von Leserinnen und
Lesern gerügt.

"Hier treffen sich die Interessen der Medienselbstkontrolle durch den
Presserat mit den Interessen qualifizierter PR", betonte Zimmermann.
Denn auch der Presserat tritt für eine saubere Trennung zwischen
redaktionellen und bezahlten Inhalten ein sowie für eine sichtbare
Kennzeichnung von Werbung.

Die beiden Senate des Presserats haben sich mit dem Thema bereits
öfters aus medienethischer Perspektive beschäftigt. Beanstandet wurde
z.B. eine Artikelserie, die von der Steiermärkischen Landesregierung
finanziert und als "Reportage" bezeichnet wurde (Fall 2012/99).
Gemäß Punkt 4.1 des Ehrenkodex für die österreichische Presse ist
eine Einflussnahme Außenstehender auf Inhalt und Form eines
redaktionellen Beitrags unzulässig.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OPR

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