• 19.09.2013, 11:30:27
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Bayr: "Unerträgliche Hetzkampagne des ÖVP-Bauernbunds gegen Umwelt- und Tierschutz-NGOs muss sofort beendet werden"

Zivilgesellschaftliches Engagement der NGOs ist unverzichtbar - Bayr begrüßt Initiative von Kanzler Faymann zur Vertiefung der Kooperation zwischen Regierung und NGOs

Utl.: Zivilgesellschaftliches Engagement der NGOs ist unverzichtbar
- Bayr begrüßt Initiative von Kanzler Faymann zur Vertiefung
der Kooperation zwischen Regierung und NGOs =

Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale
Entwicklung, hat heute, Donnerstag, scharfe Kritik an Aussagen von
Bauernbund-Präsident Auer auf der Homepage des Bauernbunds geübt.
"Auer diffamiert in völlig unverantwortlicher Weise die wichtige
Arbeit von Umwelt- und Tierschutzorganisationen und versteigt sich
schließlich sogar zu der Forderung 'Mit dem Diktat durch die NGO's
muss Schluss sein!'. Dass Auer auch noch von 'radikalen Tier- und
Umweltschutzvorstellungen von Rot & Grün' schwadroniert, ist ein
weiterer Beweis dafür, dass es dem Bauernbund-Präsident nur um
beinhartes Lobbying für die Agrarindustrie geht und keinesfalls um
die Sache". Für Bayr ist daher klar: "Die unerträgliche Hetzkampagne
des ÖVP-Bauernbunds gegen Umwelt- und Tierschutz-NGOs muss sofort ein
Ende haben. Die Vertreterinnen und Vertreter der NGOs, die sich im
Sinne der Gemeinnützigkeit engagieren, haben sich diese Hetze nicht
verdient", betonte Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Bayr unterstrich weiters, dass das zivilgesellschaftliche Engagement
der NGOs, aber auch ihre inhaltliche Kompetenz, unentbehrlich seien.
"Umso wichtiger ist daher die von Bundeskanzler Werner Faymann
gestartete Initiative zur Vertiefung der Kooperation zwischen
Regierung und NGOs", sagte Bayr.

Die SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung betonte weiters:
"Auch wenn es dem Bauernbund nicht passt: Sich einbringen und
mitreden ist ein Menschenrecht. Wenn Menschen für Tier- und
Umweltschutz eintreten, ist das nichts Verwerfliches, sondern Zeichen
einer starken und lebendigen Zivilgesellschaft." Es sei notwendig,
den Dialog über wichtige Zukunftsthemen wie zum Beispiel Umweltschutz
und nachhaltige Entwicklung möglichst breit zu führen und alle
Interessen auf den Tisch zu bringen. "Die Stimme der NGOs ist daher
unverzichtbar, völlig verzichtbar ist hingegen die plumpe Propaganda
des Bauernbunds", betonte Bayr. (Schluss) mb/ah

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