• 18.06.2013, 09:14:00
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FPÖ-Deimek: Wohnbauskandal um Georg Maltschnig

Personelle Konsequenzen sind überfällig

Utl.: Personelle Konsequenzen sind überfällig =

Wien (OTS) - Der rote Kurzzeit-Landesrat und Geschäftsführer der
"Bergland-Wohnbaugesellschaft", Georg Maltschnig, sorgte für einen
weiteren Genossenschaftsskandal. Er soll sich und einem Parteifreund
zu Wohnungen zu bemerkenswert vorteilhaften Konditionen verholfen
haben. Für FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek ist die Causa symptomatisch für
den angeblich gemeinnützigen Wohnbau.

Der rote Salzburger Kurzzeit-Finanzlandesrat Georg Maltschnig
verkaufte sich quasi selbst eine Wohnung zum Vorzugspreis. Als
Geschäftsführer der gemeinnützigen "Bergland-Wohnbaugenossenschaft"
gönnte er sich eine Dachgeschosswohnung zum Preis von sagenhaft
günstigen 181.736 Euro. Damit hat Maltschnig bei realistischer
Berechnung für seine Wohnung wenig mehr als die Hälfte des
durchschnittlichen Quadratmeterpreises in Zell am See bezahlt. Zum
Zug kam noch ein weiterer Genosse: der örtliche Ex-SPÖ-Parteiobmann
Helmuth Zehentner. Zu exakt demselben überaus günstigen Preis wie
Maltschnig erwarb er im selben Haus ebenfalls eine Wohnung. Die
derzeit ebenso leer stehen soll.

"Was unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit passiert, ist geradezu
zynisch", kommentiert Deimek den umstrittenen Wohnungskauf und
fordert ernsthafte Reformen und personelle Konsequenzen innerhalb der
Genossenschaft. Schließlich ist der Sektor steuerlich privilegiert
und mit einem sozialpolitischen Auftrag ausgestattet.
"Freunderlwirtschaft und Bonzenallüren dürfen keinen Platz in der
gemeinnützigen Wohnungswirtschaft haben. Nicht alles, was legal ist,
ist auch legitim", fordert Deimek klare Worte von Verbandsobmann Karl
Wurm.

Die FPÖ hat bereits unter dem Titel "Neue Perspektiven im
gemeinnützigen Wohnbau - Soziale Verantwortung & Nachhaltigkeit" ein
entsprechendes Programm ausgearbeitet. Doch bisher haben die
Regierungsparteien die freiheitlichen Vorstöße abgeblockt, um ihr
großkoalitionäres Versorgungsparadies weiterhin auf Kosten der
Bewohner aufrechtzuerhalten.

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