• 17.06.2013, 14:55:55
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FPÖ-Kitzmüller begrüßt Zusammenarbeit der Österreichischen Familienverbände

Inflationsanpassung der Familienleistungen ist Gebot der Stunde

Utl.: Inflationsanpassung der Familienleistungen ist Gebot der
Stunde =

Wien (OTS) - "Die heutige erste gemeinsame Pressekonferenz der im
"Familienpolitischen Beirat" vertretenen Familienorganisationen ist
zu begrüßen. "Auch als stellvertretende Obfrau des Freiheitlichen
Familienverbandes bin ich stolz darauf, dass sich die
Familienorganisationen abseits vorhandener ideologischer Zugänge zur
Familienpolitik zusammengeschlossen haben, um gemeinsam mehr Kraft
für unsere Familien zu entwickeln", so die Freiheitliche
Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller.

"Ich unterstütze die Forderungen, die heute bei der gemeinsamen
Pressekonferenz präsentiert wurden. Seit 2002 wurde die
Familienbeihilfe nicht mehr erhöht, geschweige denn, an die Inflation
angepasst. Mittlerweile müssen die Familien Österreichs bei den
Familienleistungen einen Wertverlust von 25% hinnehmen. Dies ist
einzigartig, keine andere Gruppe würde sich mit solchen finanziellen
Einschnitten abfinden", betont Kitzmüller.

Im Gegensatz zu Löhnen, Pensionen, Ausgleichszulage,
Mindestsicherung, und Pfändungsfreigrenzen würden das
Kinderbetreuungsgeld und die Familienbeihilfe nicht an die Inflation
oder die stärker als die Inflation steigenden Miet-, Energie- und
Lebensmittelkosten angepasst. Deshalb sei es eine Frage der
Gerechtigkeit, die Familienleistungen wieder mit jener Kaufkraft
auszustatten, die den Familien zustehe.

"Auch im Bereich der Kinderbetreuung liegt einiges im Argen. Es ist
dringend erforderlich, die vielen in den letzten Jahren neu
geschaffenen Betreuungsplätze qualitativ zu verbessern. Leider sind
in vielen Bereichen durch den Krippenausbau lediglich die Gruppen
vergrößert worden, es wäre dringend an der Zeit, die Betreuungsquoten
auf ein Maß zu verbessern, das auch den Bedürfnissen sehr kleiner
Kinder entgegenkommt", fordert die freiheitliche Familiensprecherin.

Auch die dritte Forderung, die die Schaffung einer gesetzlich
verankerten Interessenvertretung für Familien, nach Vorbild der
Vertretungen der Senioren oder der Jugend zum Inhalt hat, könne nur
unterstützt werden. "Familien scheinen von der Politik viel zu wenig
ernst genommen zu werden. Wenn man auf die Expertise aus dem
Familienpolitischen Beirat nicht hört, so ist es richtig, die
Durchsetzungskraft der Familienorganisationen auch gesetzlich zu
stärken. Die Familien in Österreich hätten sich schon seit Langem
eine Vertretung analog zu den Sozialpartnern verdient", so Kitzmüller
abschließend.

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