- 17.06.2013, 11:45:50
- /
- OTS0130 OTW0130
Haubner: Senkung der Lohnnebenkosten für "Leistbares Leben"
Entlastung des Faktors Arbeit sofort in drei Bereichen möglich: Senkung der AUVA-, der Insolvenzentgeltfonds- sowie der Krankenkassenbeiträge
Utl.: Entlastung des Faktors Arbeit sofort in drei Bereichen
möglich: Senkung der AUVA-, der Insolvenzentgeltfonds- sowie
der Krankenkassenbeiträge =
Wien, 17. Juni 2013 (OTS/Text) - "Österreich gehört EU-weit zu den
Ländern mit den höchsten Lohnnebenkosten. Wir wollen, dass den
Österreichern mehr Netto vom Brutto bleibt. Während andere nur davon
reden, die Lohnnebenkosten zu reduzieren, legt die ÖVP im Rahmen des
ÖVP-Entlastungsprogrammes 'Leistbares Leben' konkrete
Umsetzungsvorschläge auf den Tisch. Wirtschaftsbund-Präsident
Christoph Leitl und ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner präsentieren
Maßnahmen, die sowohl Arbeitnehmern, als auch Arbeitgebern etwas
bringen", betont der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner. Eine spürbare Entlastung
des Faktors Arbeit wäre sofort in drei Bereichen möglich: Durch eine
Reduktion der Krankenkassenbeiträge, durch eine Senkung des
Unfallversicherungs-Beitrags, und durch einen geringeren Beitrag zum
Insolvenzentgeltfonds. ****
"Die gesamten Lohnnebenkosten betragen in Österreich über 49 Prozent.
Das heißt: Nur die Hälfte dessen, was die Arbeit kostet, kommt auch
beim Arbeitnehmer an. Zum einen bleibt durch die hohen Abgaben vom
Bruttolohn also nur mehr wenig netto über. Zum anderen werden durch
die hohe Belastung des Faktors Arbeit Produkte und besonders
Dienstleistungen verteuert. Eine Senkung der Lohnnebenkosten hätte
daher einen doppelten Effekt für leistbares Leben", erklärt Haubner.
"Eine moderate Senkung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15
Prozentpunkte würde zu einer enormen Entlastung auf Arbeitnehmer- und
Arbeitgeber-Seite führen, ohne Leistungskürzungen zu riskieren. SPÖ
und ÖGB versuchen durch Angst und Panik-Parolen diese effektive
Maßnahme zu diskreditieren ", so Haubner, der auch auf die beiden
anderen Modelle eingeht: "Während die Arbeitsunfälle sinken, steigt
die Zahl der Freizeitunfälle stetig. Die Senkung des
Unfallversicherungs-Beitrags (AUVA) um 0,4 Prozentpunkte würde zu
einer enormen und längst fälligen Entlastung der Arbeitgeber führen."
Auch durch die, durch Überschüsse mögliche, Senkung von 0,1
Prozentpunkten beim Beitrag zum Insolvenzentgeltfonds könnte durch
eine geringe Veränderung eine deutliche Entlastung bewirkt und Raum
für neue Arbeitsplätze geschaffen werden. "Wir wollen, dass der
Faktor Arbeit in Österreich leistbarer wird und dass Arbeitnehmern
wie Arbeitgebern am Ende des Monats mehr im Börsel bleibt. Die ÖVP
hat die richtigen Rezepte dafür", schließt Haubner.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






