- 14.06.2013, 14:31:00
- /
- OTS0195 OTW0195
Nationalrat - Keck: Tierschutz beim Schächten in Österreich gewährleistet
Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen hat in den letzten fünf Jahren hervorragende Arbeit geleistet
Utl.: Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen hat in den
letzten fünf Jahren hervorragende Arbeit geleistet =
Wien (OTS/SK) - "Österreich hat eines der besten Tierschutzgesetze in
Europa. Wir sind in vielen Belangen Vorbilder, unsere
Tierschutzstandards sind sehr oft höher als in anderen Ländern der
EU. Das ist auch beim Thema Schächten der Fall". Das hat
SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck heute, Freitag, im Nationalrat
bezüglich einer Petition zum Thema Schächten betont. Insgesamt sprach
Keck dem Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen im Rahmen der
Berichtsdiskussion bilanzierend sein großes Lob aus und bedankte sich
bei allen Mitgliedern für die hervorragende Zusammenarbeit. ****
Als die EU-Verordnung über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der
Tötung auch in Österreich in Kraft getreten ist, sei es nicht nötig
gewesen, das Gesetz zu ändern, weil Österreich damals schon ein
besseres Gesetz hatte, als es die EU-Verordnung vorsah. Keck betonte,
dass das Gesetz im Jahr 2004 von allen damaligen Parlamentsparteien,
auch von der FPÖ, beschlossen worden sei. "Es schaffte damals schon
den Spagat zwischen den wichtigen Interessen des Tierschutzes und dem
ebenso wichtigen Recht der Religionsausübung. Das war damals ein
Kompromiss, der auch heute noch seine Gültigkeit besitzt",
versicherte der SPÖ-Tierschutzsprecher. Auch hätten namhafte Experten
europäischer veterinärmedizinischer Universitäten in Bezug auf das
Schächten festgestellt, dass diese Methode die schnellste und
humanste Art des Schlachtens sei, da die Tiere, bei korrekter
Ausführung, innerhalb eines Sekundenbruchteils sterben.
Was die Arbeit des Petitionsausschusses selbst betrifft, erklärte
Keck: "Im letzten Ausschuss wurden nicht weniger als 53 Petitionen
und Bürgerinitiativen behandelt. Die Themenpalette reichte von A wie
Atomenergie bis Z wie Zinsaufschläge bei den Kreditinstituten. Das
zeigt: Der Petitionsausschuss befasst sich mit allen Themen, die es
in diesem Haus gibt." Auch würden sich Petitionen und
Bürgerinitiativen generell immer größerer Beliebtheit erfreuen, was
man auch an der großen Zahl von Online-Unterstützungserklärungen
erkennen könne.
Auf eine elfjährige Mitarbeit im Petitionsausschuss rückblickend,
bedankte sich Dietmar Keck besonders bei den Sprecherinnen für den
Petitionsausschuss der einzelnen Fraktionen. "Ich hoffe, dass auch in
der künftigen Legislaturperiode wieder alle dabei sind und wir es
weiter so handhaben wie bisher. Der Ausschuss für Petitionen und
Bürgerinitiativen soll so positiv weitergehen, wie es in den letzten
fünf Jahren war. Herzlich Dank an alle, die einen Beitrag dazu
geleistet haben", so Keck. (Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






