• 14.06.2013, 11:49:58
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Nationalrat - Sacher: Justizministerium sollte sich mit Kritik an beruflichen Sachwaltern befassen

Sieht Fortschritte beim Pflegegeld

Utl.: Sieht Fortschritte beim Pflegegeld =

Wien (OTS/SK) - Bei der Diskussion des Volksanwaltschaftsberichts hat
SPÖ-Abgeordneter Ewald Sacher das Justizministerium aufgefordert,
sich mit der Kritik an beruflichen Sachwaltern auseinanderzusetzen:
"Beanstandungen gibt es wegen mangelndem persönlichem Kontakt sowie
beim Verkauf von Liegenschaften und Vermögenswerten. Diese führen zu
einem Honorar für den beruflichen Sachwalter", schilderte Sacher
heute im Nationalrat. ****

Im Gegensatz zur beruflichen Sachwalterschaft erfreue sich jedoch die
Vereins-Sachwalterschaft höchster Anerkennung. Laut Bericht der
Volksanwaltschaft seien 164 Beschwerden über die Sachwalterschaft
eingelangt, doch "keine einzige davon ist gegen die
Vereins-Sachwalterschaft gerichtet". Sacher bedankte sich in diesem
Zusammenhang bei Ingrid Nagode-Gabriel, der langjährigen
Geschäftsführerin des Landesvereins Niederösterreich für
Sachwalterschaft, die sich in die Pension verabschiede. "Sie hat
durch ihre Arbeit zum guten Ruf der Vereins-Sachwalterschaften
beigetragen. Dafür möchte ich mich bedanken."

Beim Pflegegeld stellte Sacher Fortschritte fest. "Da können wir sehr
viel Positives sagen: Durch eine Gesetzesreform im letzten Jahr
konnten wir die Verfahren beschleunigen und dank der
Volksanwaltschaft sind fast alle Einsprüche, die über sie abgewickelt
wurden, erfolgreich verlaufen", so der SPÖ-Abgeordnete. Als Präsident
der Volkshilfe Niederösterreich sprach Sacher den
Sozialorganisationen Dank für die Information und Beratung beim
Pflegegeld aus. (Schluss) em/mo

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