- 12.06.2013, 11:46:31
- /
- OTS0135 OTW0135
Nationalrat - Cap: Ungleichbehandlung bei "Dienstfreistellung im Katastrophenfall" aufheben
Wien (OTS/SK) - Seinen Dank sprach SPÖ-Klubobmann Josef Cap der
Bundesregierung aus, die bei der Hochwasserkatastrophe "sofort mit
allen zur Verfügung stehenden Mittel den Opfern Hilfe geleistet und
entsprechende Mittel zugesichert hat". Der Klubobmann hub vor allem
jene Ressorts, allen voran das BMVIT, die schon vor dem Hochwasser
die entsprechenden Schritte und Schutzbauten gesetzt hätten und diese
Schutzmaßnahmen auch fortsetzen werden, hervor. Cap forderte, bei der
"Dienstfreistellung im Katastrophenfall" Gerechtigkeit zu schaffen
und die Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten aufzuheben.
"Dies könnte in den kommenden Plenartagen mit einem Initiativantrag
geregelt werden, denn dieser Unterschied gehört beseitigt", sagte Cap
am Mittwoch im Rahmen der Erklärungen des Bundeskanzlers und
Vizekanzlers zum Hochwasser im Nationalrat. ****
Denn, so Cap, es sollte keine Unterschiede zwischen jenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden, "die mit
Bleistift, Kugelschreiber und Computer arbeiten, und jenen, die mit
Lastwagen, Baumaschinen oder Schaufeln arbeiten müssen. "Dafür
sollten wir uns in den nächsten Tagen stark machen."
Dank gelte auch den Printmedien, dem Fernsehen und dem Radio, die mit
einer intensiven Berichterstattung vermittelt haben, wie hart das
Schicksal der Betroffenen ist. "Es hat sich gezeigt, dass Österreich
eine Gesellschaft ist, in der man zusammenhält und solidarisch ist.
Wo manche selbstlos tagelang tätig waren und gekämpft haben, dass die
Schäden nicht so arg sind", betonte Cap.
Cap wies darauf hin, wie umstritten der Bau der Donauinsel vor Jahren
war und wie man darum kämpfen musste. "Heute sind alle froh, dass es
die Donauinsel gibt und Wien vom Hochwasser verschont bleibt."
(Schluss) sn/sl/mp
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






