• 10.06.2013, 12:11:12
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AVISO: Wie können Frauen in der Politik gestärkt werden?

Prammer und AWEPA laden zur Veranstaltung im Rahmen des Nord-Süd-Dialogs

Utl.: Prammer und AWEPA laden zur Veranstaltung im Rahmen des
Nord-Süd-Dialogs =

Wien (PK) - Der Frauenanteil in Parlamenten nimmt weltweit zu.
Vorbildcharakter haben dabei auch afrikanische Länder südlich der
Sahara, wie der im Westen gelegene Staat Senegal mit einer
Frauenquote von bis zu 43 %. Dennoch besteht weiterhin in Afrika, in
Europa und in der ganzen Welt Handlungsbedarf, um Frauen als
Führungspersönlichkeiten und Fürsprecherinnen in der Politik zu
stärken. Es gibt heute noch gesetzliche, administrative und
soziokulturelle Hürden, die Frauen daran hindern, angemessen
mitwirken zu können.

Vor diesem Hintergrund lädt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
gemeinsam mit der österreichischen Sektion von AWEPA (Vereinigung
europäischer und afrikanischer ParlamentarierInnen) im Rahmen des
Projekts Parlamentarischer Nord-Süd Dialog am Dienstag, den 11. Juni,
ab 10.00 Uhr zur Veranstaltung "Women Empowerment in Parlamenten in
Afrika" in das Abgeordneten-Sprechzimmer des Hohen Hauses ein. Für
die Nationalratspräsidentin steht außer Zweifel, dass der Anstieg des
Frauenanteils Quotenregelungen zu verdanken ist und diese in Zukunft
noch vehementer einzufordern sind. Trotzdem liegen für Prammer viele
Stolpersteine für weibliche Politikerinnen weit vor dem Eintritt ins
Parlament. Die Veranstaltung im Hohen Haus soll eine Plattform
bieten, diese Problemstellungen und Fragen hinsichtlich der
Partizipation von Frauen in der Politik mit afrikanischen
Parlamentarierinnen, AWEPA-Verantwortlichen sowie österreichischen
Abgeordneten zum Nationalrat zu erörtern und von Best-Practice-
Beispielen zu lernen. Denn eines ist für Nationalratspräsidentin
Prammer evident: "Frauen, die die gläserne Decke durchbrochen haben,
sind verpflichtet, andere Frauen mitzunehmen".

Als ersten Programmpunkt bietet das internationale Get-together einen
Überblick unter dem Titel "Frauen in Parlamenten in Afrika - Aktuelle
Situation". Die Begrüßung übernimmt Petra Bayr (S), Abgeordnete zum
Nationalrat und Vorsitzende der AWEPA Sektion Österreich. AWEPA-
Präsidentin Miet Smet wird die Studie "Women Empowerment in
Parliaments and Parties in Africa" präsentieren, Jalia Bintu Lukumu,
Parlamentarierin der Republik Uganda, wird über die aktuelle
Situation im ugandischen Parlament sprechen. Durch die Diskussion
führt Judith Schwentner (G), Abgeordnete zum Nationalrat und AWEPA-
Mitglied.

Im zweiten Block der Veranstaltung steht die Stärkung der Frauen in
der Politik mit dem Titel "Woman Empowerment - Stärkung der Stellung
weiblicher Abgeordneter in Afrika" im Vordergrund. Kareen Jabre,
Verantwortliche des Gender Partnership Programmes der
Interparlamentarischen Union (IPU) präsentiert den "Plan of Action
for Gender-Sensitive Parliaments". Mit der Frage, wie weibliche
Abgeordnete in Europa ihre Kolleginnen unterstützen können,
beschäftigen sich schließlich in einer Podiumsdiskussion die
Mitglieder des Gleichbehandlungsausschusses des Nationalrats Sonja
Ablinger (S), Claudia Durchschlag (V), Heidemarie Unterreiner (F) und
Judith Schwentner (G). Moderieren wird Christine Marek (V),
Abgeordnete zum Nationalrat und AWEPA-Mitglied.

Österreich liegt mit knapp 29 % Frauenanteil auf Platz 31 der
Weltrangliste. Angeführt wird sie von Ruanda, das als einziges Land
der Welt mit 56 % mehr Frauen als Männer im Parlament hat. (Schluss)
keg

HINWEIS: Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie im Fotoalbum auf
www.parlament.gv.at.

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