- 06.06.2013, 10:23:21
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Kadenbach: Saatgutverordnung berücksichtigt regionale Besonderheiten zu wenig
SPÖ-Europaabgeordnete begrüßt Rüge des Bundesrates und will besonderes Augenmerk auf Artenvielfalt legen
Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete begrüßt Rüge des Bundesrates und will
besonderes Augenmerk auf Artenvielfalt legen =
Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach begrüßt die
Subsidiaritätsrüge des österreichischen Bundesrates bei der geplanten
EU-Saatgutverordnung. "Wir brauchen zwar eine Zusammenführung und
Aktualisierung der derzeit zwölf Richtlinien zu Saatgut, aber der
Vorschlag der EU-Kommission stellt eine Gefährdung der Artenvielfalt
dar. Zudem berücksichtigt der Entwurf regionale Besonderheiten und
Bedürfnisse zu wenig", kritisiert Kadenbach, Mitglied im Ausschuss
für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie im Ausschuss für
öffentliche Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz am
Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Der nun bei EU-Parlament und Ministerrat liegende Vorschlag zur
Saatgutverordnung ist nicht geeignet, die Biodiversität zu erhalten.
Kadenbach: "Ich werde jetzt bei der Behandlung im EU-Parlament ein
besonderes Augenmerk auf Artenvielfalt und regionale Bedürfnisse
legen." Das Prinzip der Subsidiarität ist in Artikel 5 des Vertrags
zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft definiert. Es besagt, dass
Entscheidungen auf einer möglichst bürgernahen Ebene zu treffen sind,
wobei zu prüfen ist, ob ein gemeinschaftliches Vorgehen angesichts
der nationalen, regionalen oder lokalen Handlungsmöglichkeiten
wirklich gerechtfertigt ist. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
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