- 04.06.2013, 15:22:54
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GPA-djp-Proyer: "Schuldzuweisungen beenden und die Interessen der dayli-Beschäftigten wieder in den Mittelpunkt stellen"
Voraussetzungen für Sozialplan und Arbeitsstiftung schaffen
Utl.: Voraussetzungen für Sozialplan und Arbeitsstiftung schaffen =
Wien (OTS/ÖGB) - "Wir ersuchen das dayli-Management im Interesse der
Beschäftigten um Aufnahme von konstruktiven Gesprächen, statt
weiterhin unhaltbare Schuldzuweisungen zu pflegen", bekräftigt Karl
Proyer, stv. Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten
(GPA-djp) das Angebot, gemeinsam Lösungen zu finden, um die
Konsequenzen der drohenden Schließung von 186 Filialen für
Angestellten sozial verträglich zu gestalten. "Auch wenn
Geschäftsführer Krammer aktuellen Medienberichten zufolge betont, für
einen Sozialplan keine Gewerkschaft zu brauchen, liegt das nicht
ausschließlich in seinem Ermessen und wir bieten wir dem Betriebsrat
- so wie dies das Arbeitverfassungsrecht vorsieht - unsere
Unterstützung an", berichtet Proyer. Besorgte Beschäftigte haben in
der der GPA-djp zuletzt wieder häufiger ihr Ansuchen um Unterstützung
deponiert : "Jetzt geht es darum, so schnell wie möglich alle
Vorbereitungen für einen vernünftigen Sozialplan und für eine
Arbeitsstiftung zu treffen."++++
In der GPA-djp werde mit Bedauern registriert, dass es dem Management
von dayli offenbar bis jetzt nicht gelungen ist, Konsumenten und
Lieferanten von der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des neuen
Geschäftskonzepts ausreichend zu überzeugen. "In diesem Sinne haben
wir auch den Betriebsrat von dayli dazu aufgefordert, von der
Unternehmensleitung bisher getroffene Entscheidungen kritisch zu
hinterfragen. Das gilt auch für den offenbar kalkulierten und
unnötigen Konflikt um die Sonntagsöffnung. Aus unserer Sicht sollte
der Betriebsrat Einspruch gegen die Wirtschaftsführung des
Unternehmens erheben, um weitere Rechte der Beschäftigten zu
sichern", erklärt Proyer.
Die GPA-djp weist außerdem darauf hin, dass der Betriebsrat laut
Arbeitsverfassungsgesetz bereits im Planungsstadium von
organisatorischen Änderungen, wie im konkreten Fall von Schließungen,
zu informieren ist und nicht erst einen Tag, bevor diese
Entscheidungen öffentlich gemacht werden. "Diese verspätete
Information des Betriebsrats wird bei den Sozialplanverhandlungen zu
bewerten sein. Wir stehen den Beschäftigten und dem Betriebsrat in
der schwierigen und heiklen Situationen zur Verfügung und werden im
Auftrage unserer Mitglieder an diesen Gesprächen teilnehmen", so
Proyer abschließend.
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