- 29.05.2013, 09:47:09
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BIZEPS: Entwicklungshilfe-Novelle ist Chance für behinderte Menschen
Damit kann endlich mehr Geld in nachhaltige Entwicklungshilfe und Menschenrechtsarbeit investiert werden.
Utl.: Damit kann endlich mehr Geld in nachhaltige Entwicklungshilfe
und Menschenrechtsarbeit investiert werden. =
Wien (OTS) - BIZEPS unterstützt den Plan von Kanzler Faymann,
Not-Geld für Entwicklungshilfe aus SPÖ geführten Ministerien
bereitzustellen und begrüßt die Ankündigung von ÖVP-Staatssekretär
Lopatka, den Bundesfinanzrahmen (BFRG) zu novellieren.
Damit könnte endlich mehr Geld in nachhaltige Entwicklungshilfe
und Menschenrechtsarbeit investiert werden. Gemäß dem
Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungshilfe sind deren
Schwerpunkte menschliche Sicherheit, Menschenrechte und
Rechtsstaatlichkeit.
"Die geplante Entwicklungshilfe-Novelle zum BFRG ist auch eine
großartige Chance für Menschen mit Behinderungen in den
Armutsregionen unserer Erde", findet Magdalena Scharl vom
Behindertenberatungszentrum BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes
Leben.
Die BIZEPS-Sprecherin für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit
ergänzt: "Mit den zusätzlichen Geldern kann Österreich seiner
Verpflichtung zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention auch
in der Entwicklungszusammenarbeit nachkommen. Die Mittel müssen
natürlich für eine inklusive und barrierefreie
Entwicklungszusammenarbeit verwendet werden." Wie das die Konvention
in Artikel 32 (Inklusive Entwicklungszusammenarbeit) auch vorsieht.
"Es ist höchste Zeit, dass Österreich in den Schwerpunktländern
der Entwicklungszusammenarbeit Menschen mit Behinderungen Zugang zu
grundlegenden Menschenrechten wie Gesundheit, Bildung, Arbeit und
politische Teilhabe ermöglicht", hält Magdalena Scharl fest.
In Ländern wie Mosambik, Äthiopien und Burkina Faso wäre eine
Umsetzung der Ankündigungen absolut notwendig - teilweise für
Menschen, gerade auch Menschen mit Behinderungen auch lebensrettend.
In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit werden die
Rechte von Menschen mit Behinderungen selten berücksichtigt. Oft
fehlt das Bewusstsein für die Barrieren, mit denen Menschen mit
Behinderungen konfrontiert sind. Dies hat in der Praxis zur Folge,
dass Menschen mit Behinderungen in der internationalen Hilfe weder
mitgedacht noch einbezogen werden.
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