- 24.05.2013, 15:47:03
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- OTS0234 OTW0234
Rübig zu Weichsler-Hauer: "Sich erst informieren, bevor man Vorwürfe macht"
Energiesprecher der ÖVP im EU-Parlament für Ausbau erneuerbarer Energien / "Leistbarkeit sicherstellen"
Utl.: Energiesprecher der ÖVP im EU-Parlament für Ausbau
erneuerbarer Energien / "Leistbarkeit sicherstellen" =
Brüssel, 24. Mai 2013 (OTS) Der Energiesprecher der ÖVP im EU-
Parlament weist die Vorwürfe zurück, er habe sich durch seine
Abstimmung zugunsten von technologieneutralen erneuerbaren Energien
indirekt für Atomkraft eingesetzt: "Die zweite Präsidentin des
oberösterreichischen Landtags Gerda Weichsler-Hauer sollte sich
erst informieren, bevor sie Vorwürfe macht. In der genannten
Abstimmung in Straßburg ging es ausschließlich um die Strategie der
EU zum Ausbau erneuerbarer Energien. Atomkraft ist keine
erneuerbare Energie. Selbstverständlich müssen wir alle Arten von
erneuerbaren Energien weiterentwickeln und ausbauen.
Technologieneutralität bedeutet, dass wir nicht eine bestimmte Art
erneuerbarer Energien prinzipiell bevorzugen", erklärt der
oberösterreichische Europaabgeordnete. ****
Dass er sich gegen verbindliche Erneuerbaren-Ziele
ausgesprochen habe, sei "blühender Unsinn", so Rübig. Der Text, für
den er gestimmt habe, spreche von "verbindlichen Zielen", fordere
aber, vor einer Festlegung der verbindlichen Ziele eine Studie über
die Leistbarkeit für die Bevölkerung durchzuführen. "Wir müssen die
Politikziele, das Klima zu schützen, die Energiepreise für die
Bürger niedrig zu halten, und beim Wasserkraftwerksbau
umweltschonend vorzugehen, im Zusammenspiel betrachten. Einfach
einen Zielwert für erneuerbare Energien festzulegen, ohne rechts
und links zu schauen, hieße die Rechnung ohne die Bürger und die
Umweltschützer zu machen", betont Rübig.
Der derzeitige Anteil von erneuerbaren Energien in Österreich
von rund 30 Prozent ließe sich nach Einschätzung Rübigs
voraussichtlich auf 35 Prozent steigern. "Wenn wir bis 40 Prozent
gehen wollen, müssen wir Kompromisse bei den Umweltstandards beim
Wasserkraftwerksbau machen", erklärt der EU-Parlamentarier. Gerade
in der aktuellen Wirtschaftskrise sei es wichtig, koordiniert
vorzugehen und nicht einen Politikbereich gegen den anderen
auszuspielen. "Auch der Einsatz für Arbeitsplatze darf nicht zu
kurz kommen", so Rübig abschließend.
Siehe auch OTS0183 vom 21. Mai 2013, 13:36 Uhr:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130521_OTS0183/ruebigseeber-neue-eu-energiesparziele-muessen-anreize-setzen-nicht-abstrafen
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130521_OTS0183/ruebigseeber-neue-eu-energiesparziele-muessen-anreize-setzen-nicht-abstrafen
Rückfragen:
Dr. Paul Rübig, MEP, Tel.: +32-2-284-5749, [email protected]
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
[email protected]
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