- 24.05.2013, 12:35:32
- /
- OTS0167 OTW0167
Infrastruktur - Becher: UVP-Prüfung zu Marchegger Ast gestartet - ökologischer Verkehrsausbau gesichert
Wien (OTS/SK) - "Das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung vom
Marchegger Ast und damit der Bahnverbindung zwischen Wien und
Bratislava wurde vom Infrastrukturministerium kundgemacht und
gestartet. Dem Ausbau dieser für die Zukunft des Wiener und
niederösterreichischen Wirtschaftsraums äußerst wichtigen
Bahnverbindung steht nun nichts mehr im Wege", so die Donaustädter
SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher am Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Becher betonte, dass die notwendige Finanzierung
dazu erst unter der amtierenden Verkehrsministerin Doris Bures
sichergestellt wurde. ****
Der zweigleisige Streckenausbau und die Elektrifizierung der S 80
zwischen Wien-Stadlau und der Staatsgrenze bei Marchegg beginnt 2014
und ist fixer Bestandteil des Rahmenplans ÖBB. Das 120,1 Millionen
Euro teure Infrastrukturprojekt (Abschnitt 1 bis Landesgrenze Wien /
NÖ) wird voraussichtlich 2017 fertig gestellt und stellt die umwelt-
und benutzerfreundlichste Möglichkeit für die niederösterreichischen
Pendler dar, ihren Arbeitsplatz in Wien zu erreichen. Im Anschluss
wird der Abschnitt 2 in Angriff genommen.
Durch diesen selektiven zweigleisigen Ausbau in Niederösterreich bis
zur Staatsgrenze wird das wichtige Infrastrukturprojekt für Wien und
NÖ bis 2023 umgesetzt. "Für die Bewohner der Donaustadt sowie der
Marchfeld- und Weinviertelgemeinden im Wiener Umfeld ist auch der
Ausbau des 19 Kilometer langen Abschnitts (Wiener Außenring
Schnellstraße) zwischen Schwechat und Süßenbrunn von größter
Bedeutung. Die Anbindung der künftigen Seestadt Aspern durch die S1
von Am Haidjöchl bis Knoten Raasdorf sowie die
Stadtstraßen-Verbindung von Am Haidjöchl bis zum S2 Knoten
Hirschstetten ist maßgebliche Voraussetzung, den derzeit durch
Wohngebiete führenden, starken Durchzugsverkehr umzuleiten. Auch
diese Streckenabschnitte werden bis 2018 fertig gestellt sein.
Für die Benützer öffentlicher Verkehrsmittel besteht heute schon die
Möglichkeit, eine der drei nördlich der Donau gelegenen "Park &
Ride"-Anlagen (Leopoldau, Aderklaaer Straße und Donaustadtbrücke) in
Verbindung mit einer Wochen-, Monats- oder Jahreskarte der Wiener
Linien oder des VOR zu ermäßigten Tarifen zu nutzen. "Damit würde
eine Jahreskarte der Wiener Linien gemeinsam mit einem 'Park &
Ride'-Jahresticket nur 2,28 Euro pro Tag kosten", zeigte sich Becher
erfreut.
"Es zeigt sich hier eindrucksvoll, dass es mit Weitblick, Kompetenz
und Konsequenz möglich ist, die sich auf den ersten Blick
ausschließenden verkehrs-, umwelt-, wirtschafts- und
arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen ausgewogen zu vereinen", so
Becher. (Schluss) che/sl
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






