- 24.05.2013, 11:04:23
- /
- OTS0108 OTW0108
FPÖ-Mölzer: Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen Syrien wäre falsch
Waffen dürfen nicht in die Hände von Islamisten gelangen - Brüssel hat sich stärker um den Schutz der syrischen Christen zu kümmern
Utl.: Waffen dürfen nicht in die Hände von Islamisten gelangen -
Brüssel hat sich stärker um den Schutz der syrischen Christen
zu kümmern =
Wien (OTS) - Gegen eine Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen Syrien
sprach sich heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen
Parlament, Andreas Mölzer, aus. "So schrecklich das Blutvergießen im
syrischen Bürgerkrieg auch ist, eine Bewaffnung der Rebellen wäre ein
gefährliches Unterfangen. Insbesondere besteht die berechtigte
Gefahr, dass die Waffen in die Hände islamistischer Gruppen gelangen
oder an Islamisten in anderen Krisengebieten weitergegeben werden",
warnte Mölzer.
Dabei verwies das freiheitliche Mitglied des außenpolitischen
Ausschusses des EU-Parlaments auf das Beispiel Libyens. "Nach dem
Sturz der Gaddafi-Diktatur blieben die Waffen in den Händen der
Rebellen, was ein enormes Sicherheitsrisiko für das Land darstellt.
Und ein Teil der Waffen aus Libyen gelangte nach Mali oder eben nach
Syrien, wo die dortigen Dschihadisten aufgerüstet wurden. Dieser
Fehler darf in Syrien nicht wiederholt werden", hielt Mölzer fest.
Bezüglich Syriens forderte der freiheitliche EU-Mandatar, die
Europäische Union müsse sich viel stärker als bisher um den Schutz
der Christen kümmern. "Die syrischen Christen sind zwischen die
Fronten des Bürgerkriegs geraten und brauchen deshalb einen starken
Fürsprecher von außen. Vor allem aber muss verhindert werden, dass es
zu Massakern an Christen oder ihrer Vertreibung kommt", schloss
Mölzer.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






