- 23.05.2013, 11:22:06
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FPÖ: Kitzmüller: Frauen nicht auf Rolle am Arbeitsmarkt reduzieren!
Volle Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension muss erfolgen
Utl.: Volle Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension
muss erfolgen =
Wien (OTS) - Die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese
Kitzmüller begrüßt in ihrer Stellungnahme zum
AK-"Wiedereinstiegsmonitoring" die Bereitschaft, dass man sich mit
dem Thema Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf sowie die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie beschäftigt. In diesem
Zusammenhang kritisiert Kitzmüller jedoch die Schlüsse, die aus der
Studie gezogen werden. "Ein weiteres Mal wird die Frau
beziehungsweise die Mutter auf ihre Rolle am Arbeitsmarkt reduziert,
was eine Geringschätzung der Arbeit der Hausfrau sowie der
geleisteten Erziehungsarbeit ausdrückt", so Kitzmüller.
Die freiheitliche Politikerin gibt dem AK-Präsidenten Rudolf Kaske
insofern Recht, als die Einkommensnachteile von Frauen aus der Karenz
bis in die Pension wirken. Laut Kitzmüller muss hier jedoch der
Ansatz so erfolgen, dass es endlich zu einer vollen Anrechnung der
Kindererziehungszeiten im Pensionsrecht kommt und nicht nur ein
schnellerer Wiedereinstieg gefordert wird. Darüber hinaus sei es
höchste Zeit, dass bei Anstellungen und Ausschreibungen die
Obsorgepflichten gewürdigt werden, folgert Kitzmüller. Insbesondere
im staatlichen Bereich sollte man den ersten Schritt machen und bei
Postenbesetzungen Müttern und Vätern den Vorrang geben.
Der Ansatz, Kinderbetreuung nur über Fremdbetreuung zu ermöglichen,
ist für die freiheitliche Familiensprecherin irrig. "In diesem
Bereich soll die Familie die bestmögliche Wahlfreiheit genießen, ob
sie das Kind innerhalb oder außerhalb des Familienverbandes betreuen
will", fordert Kitzmüller.
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