- 22.05.2013, 16:06:34
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Nationalrat - Muttonen: Filmkoproduktionen fördern Verständnis für andere Länder und Kulturen
Wien (OTS/SK) - Die Filmkoproduktionsabkommen mit Spanien wurde
erstmals im Jahr 1970 abgeschlossen und wird jetzt erneuert. "Diese
Filmkooperationen sind äußerst wichtig und erfolgreich, wenn man an
die österreichischen Koproduktionen wie etwa die
deutsch-französischen von Michael Haneke denkt", sagte
SPÖ-Abgeordnete Christine Muttonen am Mittwoch im Nationalrat zum
Filmabkommen zwischen Österreich und Spanien. Durch die
internationale Zusammenarbeit werde die Filmindustrie gestärkt, die
Wirtschaft angekurbelt sowie auch der Zugang zu den Förderungen
erleichtert, da durch die binationalen Abkommen die Produktionen im
anderen Land wie eigene behandelt werden, so Muttonen. ****
Die meisten europäischen Filme werden gemeinsam oder mit anderen
Ländern produziert, man spricht von 25 bis 30 Prozent der
europäischen Filmproduktion, die davon betroffen sind. "Speziell
kleineren Ländern mit nicht so finanzstarken Filmgesellschaften
bringen solche Koproduktionen große Vorteile", sagte Muttonen.
Die Filmindustrie ist nach wie vor ausbaufähig, vor allem wenn man
das Handelsdefizit gegenüber den USA im audiovisuellen Bereich
ansehe. Der Film sei ein wesentlicher Teil nationaler Kultur.
"Koproduktionen fördern das Verständnis für andere Länder, andere
Kulturen und machen neugierig auf das Andere - ganz im Sinne einer
europäischen Integration, einer europäischen Identität", betonte
Muttonen. (Schluss) bj/sl
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