• 22.05.2013, 11:16:51
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Haubner: Abschaffung des SVA-Selbstbehalts bedeutet höhere Beiträge

Urbefragung: 83 Prozent der Wirtschaftstreibenden für Beibehaltung des Selbstbehaltes - Politische Mitbewerber wollen Abschaffung durch höhere Beiträge gegenfinanzieren

Utl.: Urbefragung: 83 Prozent der Wirtschaftstreibenden für
Beibehaltung des Selbstbehaltes - Politische Mitbewerber
wollen Abschaffung durch höhere Beiträge gegenfinanzieren =

Wien, 22. Mai 2013 (OTS/Text) - "Die heutigen Wortmeldungen rund um
den SVA-Selbstbehalt verdeutlichen einmal mehr, wie planlos die
Vorschläge mancher politischer Mitbewerber sind. So wird voller
Populismus die Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes gefordert, doch auf
die Frage, was das kosten würde, gab es keine Antworten. Dafür umso
mehr Belastungsideen: Entgegen jedem Gedanken an Nachhaltigkeit,
könne man einfach die Rücklagen der SVA angreifen sowie die
Beitragsdeckelung gänzlich aufheben. Die Abschaffung des
Selbstbehaltes bedeutet in Wirklichkeit automatisch höhere Beiträge",
betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
Abg.z.NR Peter Haubner mit aller Deutlichkeit. ****

"Mit ihrer Position zum Thema SVA-Selbstbehalt agieren die
politischen Mitbewerber zudem völlig an den Interessen der
Versicherten vorbei. Denn laut Urbefragung unter den Kunden der
Sozialversicherung der Selbständigen stimmten 83 Prozent der
Wirtschaftstreibenden für die Beibehaltung des Selbstbehaltes. Diese
Richtungsentscheidung unterstützen wir", so Haubner, und weiter:
"Tatsache ist: Die SVA hat sich von einer Behörde zur ersten
Gesundheitsversicherung Österreichs entwickelt. Mit dem erfolgreichen
Präventionsprogramm hat die SVA einen Meilenstein im
Gesundheitsbereich gesetzt. Durch das neue Anreizsystem werden die
Versicherten animiert, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu
kümmern. Wer die mit dem Arzt vereinbarten Gesundheitsziele erreicht,
spart sich den halben Selbstbehalt." Abschließend appelliert Haubner:
"Die SVA verfolgt das Motto: Vorsorge ist besser als heilen. Die
politischen Mitbewerber sind aufgefordert, sich an diesem
Erfolgsmodell zu beteiligen, statt undurchdachte Schröpf-Forderungen
zu stellen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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