- 15.05.2013, 14:46:33
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Gesundheitsbarometer - SPÖ ist mit sich selbst zufrieden und lässt Bürger dafür zahlen
Wien (OTS) - "Das heute von Gesundheitsminister Alois Stöger und
Meinungsforscher Peter Filzmaier präsentierte 'Gesundheitsbarometer',
bestätigt wieder einmal, dass die SPÖ mit sich selbst zufrieden ist
und dafür auch noch den Steuerzahler für diese unnötige Studie
kräftig blechen lässt", fasste der freiheitliche Ärztesprecher NAbg.
Dr. Andreas Karlsböck die "sensationellen" Ergebnisse der Umfrage
zusammen. "SPÖ-Minister beauftragt SPÖ-nahen Meinungsforscher mit
Studie über Zufriedenheit der Bürger mit SPÖ-Ministerium. Ziel:
Wahlkampfunterstützung für die SPÖ", zeigte Karlsböck die
Hintergründe auf.
Angeblich, so die Studie, seien die Österreicher mit dem
SPÖ-geführten Gesundheitssystem zufrieden. So die Ergebnisse aus
einem 1000-Interview-Sample. "Die Wahrheit sieht freilich ganz anders
aus", betonte Karlsböck, der dies aus seinem täglichen Sample
Patienten in seiner Ordination vor Ort selbst und gratis erhoben hat.
"Besonders im von Stöger hervorgehobenen zahnmedizinischen Bereich
ist die Unzufriedenheit enorm, sind die Patienten doch mit hohen
Selbstbehalten konfrontiert, die aus den uralt-Verträgen mit den
Kassen resultieren", erinnerte Karlsböck daran, dass es zur Zeit der
Vertragslegung viele Behandlungen, die heute State of the Art seien,
noch gar nicht gegeben habe.
Auch im Feld der Wartezeiten, gebe es große Unzufriedenheiten bei den
Patienten, habe doch die SPÖ-Politik bislang versagt, Strukturen im
niedergelassen Bereich zu ermöglichen, die ein vernünftiges
Zeitmanagement gewährleisten würden. So gebe es noch immer nicht die
Möglichkeit für Ärzte andere Ärzte anzustellen und auch die
Ärzte-GmbH sei alles andere als brauchbar. Stattdessen versuche
Stöger die Medizin zu zentralisieren und die Patienten in die
teureren Spitalsambulanzen umzuleiten, kritisierte Karlsböck.
Weiters habe die sogenannte "Gesundheitsreform" auch noch massive
Einsparungen und Leistungskürzungen für Patienten gebracht, was die
angebliche "Zufriedenheit" der Österreicher mit ihrem
Gesundheitssystem, mehr als fraglich erscheinen lasse, so Karlsböck,
der Stöger aufforderte derartige Steuergeldverschwendungen, wie diese
Sinnlosstudie zu unterlassen.
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