• 13.05.2013, 10:49:52
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Strache und Neubauer gratulieren der neuen Bewegung "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo" in Welschtirol zur gelungenen Parteigründung

Freiheitlich gesinnte Freundschaftspartei nun auch in Welschtirol (Trentino)

Utl.: Freiheitlich gesinnte Freundschaftspartei nun auch in
Welschtirol (Trentino) =

Wien (OTS) - "Ich gratuliere Renzo Martinelli und Marco Grossmann zu
ihrem Mut, dem angestammten Parteienspektrum in Welschtirol
(Trentino) eine tolle, freiheitlich gesinnte politische Alternative
entgegenzusetzen", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann
HC Strache. Die neue politische Bewegung hat am 11. Mai 2013 in der
Nähe von Trient im Besucherzentrum des Fliegermuseums ihren
Gründungsparteitag in Anwesenheit von über 100 Interessenten,
zahlreichen Medienvertretern und Gästen abgehalten.

In Vertretung des FPÖ-Bundesparteiobmannes nahm Südtirol-Sprecher
NAbg. Werner Neubauer an der Veranstaltung teil, der auch Grußworte
Straches überbrachte. Für die Freiheitlichen in Südtirol nahm der
eben zum Ehrenobmann ernannte Landtagsabgeordnete Pius Leitner an der
Gründungsfeier teil.

Für die im Oktober 2013 stattfindende Wahlauseinandersetzung, bei der
Leitner als Spitzenkandidat der Freiheitlichen antreten wird, um die
Macht der SVP endgültig zu brechen und damit endlich
demokratiepolitische Verhältnisse in Südtirol zu schaffen, zeigte
sich Leitner zuversichtlich, dass dieses Vorhaben auch in Welschtirol
durch die neue Bürgerbewegung "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo"
erreicht werden kann.

"Die Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens, wie dem Landes- bzw. Regionalrat Andreotti, dem Begründer und
Mitglieder der Welschtiroler Schützenkompanien, dem Historiker
Giorgio Conti und zahlreichen Jugendlichen aus den cimbrischen
Sprachinseln sowie aus Sulzberg (Val di Sole) lassen die Hoffnung auf
ein gutes Wahlergebnis im Oktober bei den Landtagswahlen keimen", so
Strache.

In seiner Rede ging Neubauer auf die historischen Ereignisse seit der
Abtrennung des Welschtirols im Jahre 1918 ein und brachte zum
Ausdruck, dass die Freiheitliche Partei Österreichs die Menschen des
Welschtirols nicht vergessen habe. Die Wiege zur Parteigründung sei
durch einen Besuch vor zwei Jahren gelegt worden. Dabei sei
augenscheinlich geworden, dass es viele Welschtiroler gebe, die sich
mit dem politischen Angebot nicht mehr identifizieren können.
Gemeinsam mit den Freiheitlichen in Südtirol sei es gelungen,
großartige Persönlichkeiten zu finden, die freiheitliches Gedankengut
nun auch in Welschtirol an die Menschen herantragen wollen.

"Auf großen Widerhall ist bei den Anwesenden die Möglichkeit zur
Erlangung der doppelten Staatsbürgerschaft gestoßen", sagte Neubauer.
Die FPÖ ist die einzige Partei, die diese Forderung auch auf
Welschtirol ausdehnen will. Die Möglichkeit leitet sich von der
Schutzfunktion ab, die sich aus dem Pariser Vertrag und der
völkerrechtlich relevanten späteren Vertragspraxis ergibt. Demnach
kann das Recht auf die doppelte Staatsbürgerschaft daher im von dort
ableitbaren Umfang auch auf die Autonome Region Trentino-Südtirol und
die Provinz Trient bezogen werden", so Neubauer abschließend, der den
Vorstand von "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo" im Namen des
Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache zum kommenden
Bundesparteitag einlud.

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