- 11.05.2013, 13:14:15
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Csörgits: Keine Lohnkürzungen unter dem Deckmantel der "Mitarbeiterbeteiligung"
"Es braucht solide Löhne und Gehälter, von denen man leben kann"
Utl.: "Es braucht solide Löhne und Gehälter, von denen man leben
kann" =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits lehnt den
ÖVP-Vorschlag nach einer Gewinnbeteiligung von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern klar ab. "Für die SPÖ kommen Lohnkürzungen unter dem
Deckmantel der "Mitarbeiterbeteiligung" nicht in Frage. Unter
"Mitarbeiterbeteiligung" wird de facto Risikobeteiligung verstanden -
für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre das ein herber
Rückschlag. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für
solide Löhne und Gehälter, von denen die Menschen leben können",
sagte Csörgits am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Zuvor hatte
bereits SPÖ-Bundesgeschäftsführer im Ö1-"Mittagsjournal" vor den
negativen Folgen einer solchen Maßnahme gewarnt. Insbesondere in
Zeiten der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit den 30er Jahren
mute es, so Csörgits, "geradezu zynisch an, Risiko auf die hart
arbeitenden Menschen abzuwälzen".
Wirtschaftspolitisch sei es jedenfalls nicht sinnvoll, die Kaufkraft
der Menschen zu schwächen. Von mehr als einem "Wahlzuckerl für
Milliardäre und Konzerne" könne bei dieser ÖVP-Forderung daher nicht
die Rede sein. "Die Menschen müssen sich auf die Kollektivverträge
verlassen können. Anstatt Löhne auf wackelige Beine zu stellen oder
gar zu kürzen, braucht es angemessene Rahmenbedingungen für die
Menschen." Für die SPÖ-Sozialsprecherin wären etwa ein
kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.500 Euro sowie Initiativen
für mehr Vollzeitarbeit wichtige Schritte für mehr Gerechtigkeit am
Arbeitsmarkt, von denen Frauen ganz besonders profitieren würden.
(Schluss) mo/kg
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