• 09.05.2013, 08:15:08
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Gewerkschaft Bau-Holz kämpft um Ist-Lohnerhöhungen

Protest der Tischler und Kunststoffverarbeiter vor der WKOÖ

Utl.: Protest der Tischler und Kunststoffverarbeiter vor der WKOÖ =

Linz (OTS) - Linz (GBH/ÖGB). Zurück an den Verhandlungstisch, so
lautet die Botschaft der Gewerkschaft Bau-Holz bei einer öffentlichen
Landesvorstandssitzung am 8. Mai vor der WKOÖ am Linzer Hessenplatz.
Die Beschäftigten fordern nur, was in anderen Branchen üblich ist:
Eine faire Erhöhung der Ist-Löhne.++++

"Alleine Benzin ist in den letzten Jahren um 57 Prozent teurer
geworden, die kollektivvertragliche Ist-Lohnerhöhung betrug null
Prozent", berichtet Harald Dietinger, Landesgeschäftsführer der
Gewerkschaft Bau-Holz. "Den ArbeitnehmerInnen reicht es. Sie wollen
eine kollektivvertragliche Ist-Lohnerhöhung, damit sie nicht länger
der Willkür der Arbeitgeber ausgeliefert sind."

Vertragsloser Zustand seit 1. Mai
Weil das die Arbeitgeber kategorisch ablehnen, ist der
Kollektivvertrag ausgelaufen. Seit 1. Mai drohen 14.000 TischlerInnen
und KunststoffverarbeiterInnen in Oberösterreich Unterentlohnung und
Sozialdumping. "Dieser unhaltbare Zustand muss rasch ein Ende haben.
Wir fordern die Arbeitgeber mit Nachdruck dazu auf, an den
Verhandlungstisch zurückzukehren und faire Gespräche zu führen", sagt
Dietinger.

Faire Vereinbarungen müssten eigentlich auch im Sinne der seriösen
Unternehmen in der Branche sein, meint Dietinger. Immerhin seien
viele Betriebe verzweifelt auf der Suche nach TischlerInnen. "Wie
sollen junge Menschen für diesen Beruf begeistert werden, wenn die
Arbeit den Unternehmen nichts wert ist?"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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