- 08.05.2013, 12:58:19
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Haubner zu Europatag: Starkes Europa braucht starke Unternehmen
AK weiter auf dem Holzweg: Neue Steuern und höhere Belastungen führen NICHT zu mehr Arbeitsplätzen und Wachstum - Österreich profitiert von Europa
Utl.: AK weiter auf dem Holzweg: Neue Steuern und höhere Belastungen
führen NICHT zu mehr Arbeitsplätzen und Wachstum - Österreich
profitiert von Europa =
Wien, 08. Mai 2013 (OTS/Text) - "Europa ist die größte
Wirtschaftsmacht der Welt. Wir befinden uns jedoch mitten im Wettlauf
um den besten Wirtschaftsstandort. Umso unverständlicher ist es
daher, dass sich die Arbeiterkammer nach wie vor auf dem Holzweg
befindet: Neue Steuern und höhere Belastungen führen NICHT zu mehr
Arbeitsplätzen und Wachstum. Im Gegenteil", kritisiert der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR
Peter Haubner scharf die "populistische Augenauswischerei" gewisser
politischer Mitbewerber, anlässlich des morgigen Europatages.
"Österreich ist bereits ein Hochsteuerland. Laut PwC-Studie
verzeichnen wir mit 53 Prozent die höchste KMU-Abgabenquote überhaupt
im EU-Vergleich. Wer höhere Steuern und zusätzliche Belastungen
fordert, schwächt die Unternehmen und gefährdet somit unsere
Wirtschaftskraft, den Standort und die Wettbewerbsfähigkeit - und
davon hängen hunderttausende Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand
ab. Klar muss sein: Ein starkes Europa braucht starke Unternehmen!,
verdeutlicht Haubner. ****
"Es kann nicht oft genug gesagt werden: Europa ist ein Erfolgsmodell!
Die Österreicher profitieren ebenso wie die heimischen Unternehmer
täglich von Europa. Wir nützen die Freiheit des EU-Binnenmarktes, den
Wegfall von Zöllen und verwaltungsaufwändigen Grenzformalitäten und
können 170.000 neue Arbeitsplätze seit dem EU-Beitritt verbuchen.
Sechs von zehn Euro werden in Österreich durch den Export verdient.
Dabei gehen 70 Prozent der Exporte in den EU-Raum. Österreichs
Regionen haben von 2007 bis 2013 rund 1,3 Milliarden Euro
EU-Förderungen bekommen. Rund 4,5 Milliarden Euro wurden zur
Finanzierung von Förderung von Unternehmertum und KMU sowie für die
Schaffung integrationsorientierter Arbeitsmärkte eingesetzt. Das ist
der richtige Weg", betont Haubner.
Damit die österreichischen Betriebe auch in Zukunft international
erfolgreich sein können, gilt es vier Schwerpunkte zu forcieren:
Erstens: Einfachere und unbürokratischere Kreditvergabe für KMU.
Zweitens: Alle bestehenden und neuen Vorschriften für KMU sollen
Folgeabschätzungen unterzogen werden, um zusätzliche Bürokratie und
Kosten zu vermeiden. Drittens: Gleiches Niveau aller Mitgliedsstaaten
bei der Umsetzung der Auflagen für Betriebe. Viertens:
Wirtschaftsschwerpunkt in der Ausbildung, um den Unternehmergeist, um
wirtschaftliches Verständnis zu entwickeln.
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