• 07.05.2013, 14:56:44
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FPÖ-Stefan: 8. Mai ist für die FPÖ dem Gedenken an alle Kriegsopfer gewidmet

Auch heuer gedenkt die FPÖ am 8.Mai der vielen Toten, die überall auf der Welt im Schrecken von Kriegen umkamen

Utl.: Auch heuer gedenkt die FPÖ am 8.Mai der vielen Toten, die
überall auf der Welt im Schrecken von Kriegen umkamen =

Wien (OTS) - "Der 8. Mai war der letzte Kriegstag in Österreich,
seither hatten wir in Österreich das Glück, keinen Krieg mehr
miterleben zu müssen", kommentierte der stellvertretende
freiheitliche Bundesobmann NAbg. Mag. Harald Stefan das Gedenken an
diesem denkwürdigen Tag.

Der 8. Mai war der letzte Tag eines schrecklichen Krieges, der ganz
Europa überzogen und verwüstet hatte, und etwa 56 Millionen Tote
forderte, zivile und militärische, durch Kriegshandlungen, in
Konzentrationslagern, in Gefangenschaft, durch Bombenangriffe und im
Zuge der Vertreibung. Deshalb sieht sich die FPÖ gefordert, aller
dieser Toten und denen aller anderen Kriege zu gedenken, um die
Schrecken des Krieges in Erinnerung zu behalten, damit nie mehr
Österreicher in einem solchen umkommen müssen.

Denn man dürfe nicht vergessen, dass es seit 1945 mehr als 200
bewaffnete Konflikte - und diese auch in Europa - mit mindestens 25
Millionen Toten gegeben hat. Allein heuer sollen bereits 7.400
Menschen an den verschiedenen Kriegsschauplätzen Kampfhandlungen zum
Opfer gefallen sein.

Mit Befriedigung stellt NAbg. Mag. Harald Stefan fest, dass das
offizielle Österreich die Idee eines würdigen Gedenkens am 8.5. auf
dem Heldenplatz übernommen hat und dort heuer erstmals ein Konzert
der Wiener Symphoniker stattfinden wird. "Besonders würdig empfinde
ich als Resereveoffizier die Mahnwache des Bundesheeres beim äußeren
Burgtor" bekräftigte Stefan.

Schön wäre es, wenn auch an den anderen künftig abzuhaltenden
Gedenkveranstaltungen das offizielle Österreich teilnehmen würde, und
zwar am 15.5. beim Schloss Belvedere im Andenken an die
Unterzeichnung des Staatsvertrages im Jahr 1955, unter Figls Motto
"Österreich ist frei!", am 12.9 am Kahlenberg als Erinnerung an die
Befreiung Wiens von der 2. Türkenbelagerung im Jahr 1683, am 26.10.
am Schwarzenbergplatz zur Erinnerung der Verabschiedung der letzten
Besatzungssoldaten im Jahr 1955 oder vor dem Parlament am 12.11. im
Gedenken an die Ausrufung der Republik im Jahr 1918 und damit der
Beendigung der Monarchie.

Die politischen Parteien haben daher die Pflicht, mit ihrem Denken
nicht in der Geschichte verhaftet zu sein, sondern gegenwärtige
Ereignisse zu beobachten und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen.
Eine davon wäre, nicht die Augen vor den gegenwärtigen Konflikten zu
verschließen, sondern alles zu tun, um das Leiden und Entsetzen, das
jeder Krieg mit sich bringt, den Menschen künftig soweit als möglich
zu ersparen. "Gleichzeitig müssen wir jener gedenken, deren Tod uns
diese Erkenntnis vor Augen geführt hat", schloss Stefan.

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