- 06.05.2013, 13:13:29
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Bienensterben - Kadenbach begrüßt Beschränkungen bei Pestiziden
Transparente und offene Entscheidungsstrukturen der EU: "Ergebnisse sind online abrufbar"
Utl.: Transparente und offene Entscheidungsstrukturen der EU:
"Ergebnisse sind online abrufbar" =
Wien (OTS/SK) - "Zum Schutz der Bienen hat die EU nun
glücklicherweise Pestizide beschränkt, die für Bienen
lebensgefährlich sind", sagte SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach,
Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit
des Europäischen Parlaments, am Montag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Von den Maßnahmen betroffen sind die Pestizide
Clothianidin und Imidacloprid vom Konzern "Bayer" sowie Thiamethoxam
von "Syngenta". Kadenbach, die sich in ihrer politischen Arbeit
bereits seit Jahren aktiv gegen das Bienensterben einsetzt, sieht nun
aber noch weitere Arbeit für mehr Bienenschutz. "Wir haben im
EU-Parlamentsausschuss die Initiativen für ein Bündel an Maßnahmen
gesetzt, ein erster Schritt ist nun bei Pestiziden gesetzt." ****
Der Einsatz dieser Mittel ist bei der Behandlung von Saatgut,
Ausbringung auf den Boden sowie beim Besprühen von Pflanzen für zwei
Jahre stark eingeschränkt. Die Biene ist nach Rind und Schwein das
drittwichtigste Nutztier für die Ernährung des Menschen. Der Wert
ihrer Bestäubungsleistung wird auf 153 Mrd. Euro geschätzt, das
entspricht 9,5 Prozent der gesamten für die Ernährung des Menschen
genutzten Agrarproduktion.
Die SPÖ-Europaabgeordnete weist auch darauf hin, dass in der
Europäischen Union die Entscheidungen, Daten und Fakten grundsätzlich
transparent und öffentlich für die Bürgerinnen und Bürger sind. "Der
österreichische Landwirtschaftsminister sollte sich ebenfalls um eine
bessere Zugänglichkeit von Information kümmern, wie es etwa das
EU-Parlament vorzeigt." Die Schadhaftigkeit von Pestiziden für Bienen
ist belegt sowie in öffentlichen Dokumenten nachvollziehbar:
http://www.europarl.europa.eu/committees/en/studiesdownload.html?lang
uageDocument=EN&file=79433 (Schluss) mo/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
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