• 03.05.2013, 10:49:38
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FPÖ-Kickl: Vranitzkys Psychiatrie-Sager unentschuldbare Fehlleistung und strotzt vor Dummheit

FPÖ fordert unmissverständliche Distanzierung durch SPÖ-Chef Faymann

Utl.: FPÖ fordert unmissverständliche Distanzierung durch SPÖ-Chef
Faymann =

Wien (OTS) - "Die Verbalattacke von Franz Vranitzky im
Kurierinterview gegen FPÖ-Chef Strache, wonach dieser ein Fall für
die Psychiatrie sei, ist eine unentschuldbare Fehlleistung des
Altkanzlers und zudem Ausdruck von beschämender historischer
Dummheit. Die Methode, jemanden für einen politischen Vorschlag in
der Öffentlichkeit quasi als geisteskrank zu verunglimpfen erinnert
an die Methoden totalitärer Systeme in den dunkelsten Zeiten der
Geschichte. Die FPÖ fordert umgehend eine unmissverständliche
Distanzierung von diesen skandalösen Äußerungen durch SPÖ-Chef
Faymann", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl. Vranitzky habe
offenbar seit Längerem ein gestörtes Verhältnis zum Themenbereich
Psychiatrie. "Es ist ja nicht das erste Mal, dass der feine Herr
politisch Andersdenkende am Liebsten in die Klapsmühle verfrachten
will", erinnerte Kickl an den legendären Vranitzky-Sager wonach
"jemand der Visionen habe, zum Arzt gehöre."

Besonders Vertreter der Sozialisten sollten beim Thema Psychiatrie
hochgradig sensibel sein, seien es doch ihre Genossen des realen
Sozialismus gewesen, die unliebige Systemkritiker und Intellektuelle
nur allzu gern hinter den Mauern von Psycho-Gulags verschwinden haben
lassen, erinnerte Kickl den Altkanzler an die Verbrechen der
Sowjetzeit und die "politischen Erziehungsmethoden" der DDR. "Ich
empfehle Herrn Vranitzky dringend einige Stunden an Gesprächen mit
Zeitzeugen. so Kickl.

Abgesehen von seinem Psychiatrieproblem sollte besonders Vranitzky in
Sachen verstaatlichter Industrie, Banken und Schilling Zurückhaltung
üben, empfahl Kickl, habe doch der Herr Altkanzler eine Million
Schilling für ein bis zwei Telefonate von der SPÖ-Skandalbank Bawag
erhalten, wobei bis heute nicht geklärt sei, worin die Leistung
Vranitzkys bestanden habe; schließlich habe Wolfgang Flöttl im
Bawag-Prozess ausgesagt, dass Vranitzky für die Zahlung keine
Gegenleistung erbracht habe.

Dass ausgerechnet Vranitzky von der SPÖ an die Öffentlichkeit gezerrt
werde, um Strache wegen dessen Forderung, das Volk über den Euro
abstimmen zu lassen, sei besonders skurril, habe doch Vranitzky einst
plakatieren lassen, dass der Schilling beim EU-Beitritt bleiben
werde, erinnerte Kickl. Ein Beweis mehr dafür, wie verlogen die ganze
SPÖ-Euro-EU-Kampagne gewesen sei, so Kickl.

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