- 01.05.2013, 12:24:42
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FPÖ: Strache am 1. Mai: Das Haus Österreich gehört den Österreichern!
Faymann und Spindelegger sind Ungerechtigkeitspolitiker - Euro ist gescheitert - Retten wir Österreich!
Utl.: Faymann und Spindelegger sind Ungerechtigkeitspolitiker - Euro
ist gescheitert - Retten wir Österreich! =
Wien (OTS) - Vor rund 5.000 begeisterten Zuhörern hielt
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute in Linz seine mit Spannung
erwartete Rede zum 1. Mai. In Niederösterreich und Tirol sei er im
Wahlkampf nur Passagier gewesen, betonte Strache eingangs. "Aber ab
6. Mai bin ich Pilot im Nationalratswahlkampf." Abgerechnet werde am
29. September, dann werde der ORF über den freiheitlichen Wahlsieg
berichten müssen. Man habe derzeit mit SPÖ und ÖVP die schlechteste
Bundesregierung der Zweiten Republik. "Unser Herz schlägt
Rot-Weiß-Rot für unsere Heimat und für soziale Gerechtigkeit." Man
müsse die Ungerechtigkeiten abstellen. Faymann und Spindelegger seien
Ungerechtigkeitspolitiker. "Ich brauche eure Kraft und Unterstützung,
um zur bestimmenden Kraft zu werden."
Den heutigen Tag der Arbeit muss man angesichts der rund 400.000
Arbeitslosen in Österreich laut Strache allmählich leider in Tag der
Arbeitslosigkeit umbenennen, was das völlige Versagen der
rot-schwarzen Bundesregierung drastisch aufzeige. Zur Schaffung von
Arbeitsplätzen forderte Strache eine Job- und insbesondere
Lehrlingsoffensive und die Eindämmung der Bürokratie. Außerdem dürfe
Asylwerbern der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt nicht
erleichtert werden. Strache thematisierte in diesem Zusammenhang auch
die überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate von Asylwerbern und
die Verstrickungen tschetschenischer Asylwerber in den islamistischen
Terror. Hinsichtlich der Zuwanderung zeige sich zwanzig Jahre nach
dem freiheitlichen Volksbegehren " Österreich zuerst", dass die FPÖ
mit ihren Warnungen und Forderungen in allen Punkten recht behalten
habe. Man werde sich auch in Zukunft von den Wächtern der Political
Correctness keinen Maulkorb verpassen lassen. "Bevor wir Österreicher
ausgetauscht werden, tauschen wir die rot-schwarze Regierung aus."
Im weiteren Verlauf seiner Rede befasste sich Strache mit dem Thema
Wohnbau und gab auch ein klares Bekenntnis zum österreichischen
Bankgeheimnis ab. Dessen Preisgabe bedeute, dass die EU sämtliche
Daten der österreichischen Sparer erhalte. Und das Beispiel Zypern
zeige ja deutlich, wie rasch eine Enteignung möglich wäre.
Breiten Raum widmete Strache der Euro-Krise. Der Euro sei gescheitert
und eine Belastung für Europa. Sein Crash werde nur hinausgezögert.
Der Schilling habe hingegen noch Wert gehabt. Das eigentlich positive
Wort Rettung habe mittlerweile einen negativen Beigeschmack bekommen,
der sich immer mehr verstärke. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen
seien allesamt gescheitert. Das werde auch in Zypern nicht anders
sein. Man treibe die Bürger in die Armut, damit Spekulanten und
Banken ihre überzogenen Kapitalrenditen gesichert hätten.
Das Haus Österreich gehöre uns Österreichern. "Da entscheiden wir,
was in diesem Haus passiert, und wir entscheiden die Hausregeln",
betonte Strache. "Wenn der Hausmeister Faymann und der Hausverwalter
Spindelegger nicht bereit sind, das zu respektieren, kündigen wir sie
am 29. September." Dieser Tag müsse zur Volksabstimmung werden:
"Retten wir Österreich!"
Bei den Nationalratswahlen gebe es die Möglichkeit, den ganzen
Irrsinn, den Rot und Schwarz veranstalten, abzuwählen. "Aber dafür
muss man FPÖ wählen, dafür muss man HC Strache wählen", so der
freiheitliche Bundesparteiobmann. "Denn unsere Mitbewerber, die
stehen nicht für Erneuerung, die stehen für Stillstand und eine
weitere Fortsetzung der rot-schwarzen Misere." Stronach z.B.
versuche, mit völlig gescheiterten Hinterbänklern, die zum Teil schon
sechsmal die Partei gewechselt haben, das völlig gescheiterte BZÖ
abzulösen. Er sei ein Teilzeitösterreicher, der sich mehr als 183
Tage im Jahr in Kanada befinde und seine Steuern in der Schweiz
zahle. Wer Stronach wähle, wähle in Wahrheit Faymann und Spindelegger
und sorge dafür, dass Rot und Schwarz länger an der Macht bleiben.
"Ich werfe Werner Faymann hier und heute den Fehdehandschuh hin", so
Strache. "Er wird mir nicht davonlaufen können!"
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