• 30.04.2013, 11:02:10
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FSG-Meidlinger: Vorrang für die soziale Gerechtigkeit

Wirtschaft ankurbeln und Sozialstaat verbessern

Utl.: Wirtschaft ankurbeln und Sozialstaat verbessern =

Wien (OTS/FSG) - "Wir müssen der sozialen Gerechtigkeit den Vorrang
geben, die Wirtschaft ankurbeln und den Sozialstaat verbessern",
fordert FSG-Wien-Vorsitzender, Christian Meidlinger, in seinem Aufruf
zum 1. Mai. Der FSG-Wien-Vorsitzende sieht gute Chancen für eine
Umsetzung, wenn "die Politik wieder das Heft in die Hand nimmt,
Spekulanten, Finanzjongleure sowie Steuerflüchtlinge an die Leine
nimmt, sowie Reiche höher besteuert."++++
"Wir dürfen das Auseinanderdriften von Arm und Reich nicht hinnehmen.
Daher müssen wir sozialdemokratischen Grundwerten wie sozialer
Gerechtigkeit und Solidarität wieder zum Durchbruch verhelfen", so
Meidlinger. █
Dies gelte auch für die Europäische Union. In Österreich und auch in
Wien gelte es, "Verhetzern und ReichenschützerInnen", die Stirn zu
bieten. Meidlinger: "Es geht um die Vermögenden, die sich ihrer
Verantwortung entziehen, es geht um Wirtschaftswachstum und
Arbeitsplätze und nicht um Vernaderung oder Ausländerhetze."
In Österreich konnte dank einer sozialdemokratisch geführten
Bundesregierung die Krise vergleichsweise gut gemeistert werden.
Meidlinger: "Die Krise ist aber noch lange nicht vorbei. Wir müssen
auch in Österreich die Arbeitslosigkeit senken, endlich ein
fortschrittliches Bildungssystem aufbauen sowie das Gesundheitssystem
zukunftsfähig machen. Ganz sicher geht es nicht darum, Millionäre und
Steuerflüchtlinge zu schützen. Es geht auch darum, dass die Menschen
eine Arbeit haben, von der sie leben können."
Eine klare Absage erteilt der FSG-Wien-Vorsitzende wiederkehrenden
Forderungen nach Privatisierung von staatnahen Betrieben wie
beispielsweise der ÖBB, oder öffentlichen Dienstleistungen wie der
Wasserversorgung.
Meidlinger: "Mit den Privatisierungen unter Schwarz-Blau haben wir im
wahrsten Sinne des Wortes unsere blauen Wunder erlebt. Öffentliche
Dienste sind Instrumente des politischen Handelns und in Wien haben
wir es damit bereits zum vierten Mal zum Weltmeister bei der
Lebensqualität gebracht."
Meidlinger spricht sich weiters für ein Mindesteinkommen von 1.500
Euro brutto in allen Kollektivverträgen aus, befürwortet die 6.
Urlaubswoche unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, mehr
Qualität bei der Lehrlingsausbildung und erinnert die privaten Wiener
Arbeitgeber, dass sie endlich mehr Lehrlinge ausbilden sollten, statt
ständig über einen Fachkräftemangel zu sprechen.

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