- 17.04.2013, 09:48:20
- /
- OTS0044 OTW0044
Weidenholzer: Kampf gegen den Menschenhandel ernst nehmen
SPÖ-EU-Abgeordneter: "Nur gemeinsam können wir wirklich erfolgreich sein" - Erste umfassende EU-Studie zeigt Dringlichkeit der Umsetzung der Richtlinie gegen Menschenhandel
Utl.: SPÖ-EU-Abgeordneter: "Nur gemeinsam können wir wirklich
erfolgreich sein" - Erste umfassende EU-Studie zeigt
Dringlichkeit der Umsetzung der Richtlinie gegen
Menschenhandel =
Wien (OTS/SK) - Der SPÖ-Europaabgeordnete Josef Weidenholzer,
Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres
des Europäischen Parlaments, will beim Thema Menschenhandel endlich
ein aktives Handeln der EU-Mitgliedstaaten. "Seit 2010 ist in Europa
der Menschenhandel um 18 Prozent gestiegen. Mit heutigem Tage müssten
alle EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie gegen Menschenhandel umgesetzt
haben, doch nur sechs Mitgliedstaaten haben das bisher geschafft.
Jene Länder wie Deutschland und Österreich, die es noch nicht
umgesetzt haben, müssen jetzt endlich konkrete Schritte setzen und
die Richtlinie umsetzen", sagt Weidenholzer am Mittwoch gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Eine aktuelle Studie der EU belegt den akuten Handlungsbedarf. "Die
Zahl der Opfer hat zugenommen, die Anzahl der Verurteilungen von
Menschenhändlern ist rückläufig", erläutert Weidenholzer. Mehr als
23.000 Menschen wurden zwischen 2008 und 2010 Opfer von
Menschenhandel in der EU. Der SPÖ-Europaabgeordnete macht klar:
"Wirtschaftskrise und Untätigkeit in den EU-Staaten dürfen nicht noch
mehr Opfer hervorrufen. Ein Vertragsverletzungverfahren gegen säumige
Staaten ist dann zwar der letzte, aber auch logische Schritt."
Ausbeutung von Menschen in Form von billigen Arbeitssklaven oder in
Form von Prostitution müssen wir verhindern. Bei Menschenhandel
werden die Schwächsten unserer Gesellschaft rücksichtslos ihrer
Rechte beraubt. (Schluss) bj/mp
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






