- 15.04.2013, 10:00:11
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FPÖ-Vilimsky: An ORF-Konfrontationen ist nicht zu rütteln
SPÖ und ÖVP wollen vor Medien-Konfrontation der Spitzenkandidaten kneifen
Utl.: SPÖ und ÖVP wollen vor Medien-Konfrontation der
Spitzenkandidaten kneifen =
Wien (OTS) - "Bei zwei derartig schwachen Figuren wie Bundeskanzler
Faymann und Vizekanzler Spindelegger ist es kein Wunder, dass in
beiden Parteizentralen Pläne gewälzt werden, die traditionellen
Zweierkonfrontationen, die im ORF vor jeder Wahl stattfinden, durch
andere Formate zu ersetzen", erteilte der freiheitliche
Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky derartigen
Überlegungen eine klare Absage.
Mit hanebüchenen Argumenten würden sowohl SPÖ Geschäftsführer Darabos
als auch Spindelegger-Sprecher Thomas Schmid versuchen ihren Chefs
die für sie peinlichen Konfrontationen mit der Opposition zu
ersparen, lehnte Vilimsky das angedachte Konzept des "Bürgerforums"
klar ab. "Ich verstehe schon, dass die Regierungsparteien die
Opposition bei Diskussionen in die zweite Reihe verbannen wollen,
haben sie doch außer gescheiteter Reformen und internen Streitereien
nicht viele zu bieten", so Vilimsky.
Dass es mit der Stronach-Chaostruppe als sechste Partei für den ORF
nicht leichter geworden sei, die Zweierkonfrontationen spannend zu
gestalten, sei klar, sagte Vilimsky, der aber auf die
Professionalität der ORF-Information vertraut, dennoch ein für die
Zuseher attraktives Format zu produzieren. "Ich lehne eine
Einflussnahme von SPÖ und ÖVP auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
generell ab, aber was speziell hier versucht wird ist unanständig",
so Vilimsky.
"Nicht die Zweier-Konfrontationen bergen die Gefahr einer
Wählervertreibung, sondern die Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP",
reflektierte Vilimsky auf diesbezügliche Scheinargumente des
gescheiterten Verteidigungsministers und nunmehrigen SPÖ-Generals.
"Alleine das Ansinnen die Zweier-Konfrontationen ersetzen zu wollen
ist ein demokratiepolitischer Skandal der Sonderklasse, wie er wohl
nur in totalitären Regimen vorkommt, um die Opposition mundtot zu
machen", sagte Vilimsky, der bei zwei derartigen Schlaftabletten wie
Faymann und Spindelegger versteht, dass sich die Strategen von SPÖ
und ÖVP vor der Konfrontation mit HC Strache fürchten.
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