- 10.04.2013, 11:55:04
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EZB-Vermögensstudie - Darabos: Millionärssteuer für mehr Steuergerechtigkeit
Vermögen in Österreich besonders ungleich verteilt
Utl.: Vermögen in Österreich besonders ungleich verteilt =
Wien (OTS/SK) - Vermögen ist in Österreich besonders ungleich
verteilt; Österreich liegt bei der Ungleichverteilung unter allen
Euro-Ländern sogar an zweiter Stelle - das ist Ergebnis der neuen
Studie der Europäischen Zentralbank zur Vermögensverteilung in der
Eurozone. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos untermauert
diese Studie einmal mehr die SPÖ-Forderung nach einer
Millionärssteuer ab 1 Mio. Euro: "Denn auch die steuerliche Belastung
zwischen Vermögen und Arbeit ist in Österreich besonders ungleich
verteilt. Eine Millionärssteuer wäre ein substanzieller Beitrag zu
mehr Steuergerechtigkeit", so Darabos am Mittwoch. ****
Wie die EZB-Studie darstellt, ist in Österreich der Unterschied
zwischen dem Median-Nettovermögen (Sach- und Finanzvermögen abzüglich
Schulden) und dem Durchschnitts-Nettovermögen besonders hoch - ein
Beleg dafür, dass Vermögen bei einer reichen Gruppe konzentriert ist.
Schon die Vermögensstudie der Nationalbank aus Dezember 2012 hat das
ja festgestellt: 1 Prozent der Haushalte besitzt fast 30 Prozent des
Geldvermögens.
"Gleichzeitig kritisiert uns auch die OECD immer wieder für die
Schieflage bei der steuerlichen Belastung und empfiehlt eine
Verschiebung von Arbeit in Richtung Vermögen", erinnert Darabos. Die
SPÖ fordert deshalb seit längerem die Einführung einer
Millionärssteuer für Vermögen und Erbschaften ab 1 Mio. Euro. "Das
wäre ein Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit, und wir hätten damit
einen Spielraum, um Arbeit steuerlich zu entlasten", so der
SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Betroffen wäre eine kleine Gruppe, nämlich
1 Prozent der Haushalte, die einen größeren Beitrag zur
Steuergerechtigkeit leisten sollen. (Schluss) ah/up
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