- 07.04.2013, 12:07:50
- /
- OTS0023 OTW0023
Weltgesundheitstag - Oberhauser: Doppelbelastung kann krank machen
Blick schärfen für die spezifische gesundheitliche Situation von Frauen
Utl.: Blick schärfen für die spezifische gesundheitliche Situation
von Frauen =
Wien (OTS/SK) - "Schätzungen zufolge leiden etwa 2 Millionen Menschen
in Österreich an Bluthochdruck. Die Ursachen sind häufig zu wenig
Bewegung und ungesunde Ernährung, aber auch andere Faktoren wie
Stress können sich negativ auswirken. Daher brauchen wir nicht nur
Verhaltensprävention, sondern vor allem auch Verhältnisprävention.
Das betrifft eine gesunde Ernährung, die für alle leistbar sein muss,
ein gesundes Wohnumfeld, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und
eine Schule, die auch Bewegung und gesunde Ernährung bietet", so
SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser anlässlich des
Weltgesundheitstages gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Weltgesundheitstag daher
heuer unter das Schwerpunktthema "high blood pressure"
("Bluthochdruck") gestellt.****
"Bluthochdruck ist längst keine Männer- oder Manager-Angelegenheit
mehr: Frauen finden sich großteils immer noch in den klassischen
Rollenbildern wieder, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und
Privatem geht. Diese Doppelbelastung verursacht Stress und
Bluthochdruck und kann in weiterer Folge zu Schlaganfällen und
Herzinfarkten führen, die mehr als die Hälfte aller Todesfälle in
Österreich ausmachen. Ein besonderes Augenmerk ist in diesem
Zusammenhang auf die Gender-Medizin zu legen, die die notwendigen
Behandlungsunterschiede zwischen Frau und Mann erforscht, um
genderspezifische Behandlungsmethoden in die moderne Medizin
einfließen zu lassen. Bekannt sind etwa die Symptomunterschiede bei
einem Herzinfarkt: während Männer über Druckschmerzen in der Brust
klagen, konnte bei Frauen festgestellt werden, dass diese über
Schmerzen im Kiefer, im Rücken oder im Bauchraum klagten. Dadurch
wird ein Herzinfarkt bei Frauen sehr leicht übersehen. Das Risiko, an
einem Herzinfarkt zu sterben, ist somit für Frauen höher als für
Männer. Zusätzlich haben Frauen ab 50 ein doppelt so hohes
Herzinfarkt-Risiko", so Oberhauser. (Schluss)kg
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






