- 28.03.2013, 09:10:27
- /
- OTS0030 OTW0030
FP-Stefan: Zwei-Klassen-System bei zypriotischen Banken
Während die Kleinen abgezockt werden, bringen die Großen ihr Geld in Sicherheit
Utl.: Während die Kleinen abgezockt werden, bringen die Großen ihr
Geld in Sicherheit =
Wien (OTS) - "Eine derartige Unverschämtheit seitens der
zypriotischen Banken ist erschütternd", kommentierte der
freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan einen
Bericht der Online-Presse vom 26.03.2013.
Laut diesem Artikel wären über eine Milliarde Euro, trotz
Überweisungsverbot, von zypriotischen Banken abgezogen worden. Eine
Milliarde, die vermutlich einflussreichen, gutinformierten , reichen
Anlegern und Politikern gehören dürften.
Während also die Inselbewohner in langen Schlangen stehen hätten
müssen, um streng limitierte Abhebungen an Bankomaten machen zu
können, hätten sich laut Reuters Großanleger einiger Ausnahmen
bedient, um ihr Geld aus dem Land zu bekommen.
Damit werde es deutlich, dass die Sanierung der zypriotischen Banken
auf dem Rücken der kleinen Sparer stattfinden sollte, die von den
Banken und der EU unter Kuratel gestellt und fast enteignet worden
wären. Was einen rücksichtlosen Eingriff in ihr Eigentumsrecht und
dessen wesentliche Einschränkung bedeuten würde. Auf der anderen
Seite hätten die Großanleger unter den Augen der zypriotischen
Regierung und unter Stillschweigen der EU ihre Schäfchen ins Trockene
bringen können. Stefan stellt daher die Frage in den Raum "Sollten
Sonderbehandlungen durch Banken dann möglich sein, wenn die Beträge
nur groß genug sind?"
"Das ist ein Skandal, bei dem die EU im Interesse ihrer Bürger nicht
einfach zusehen darf. Ich hoffe, dass hier Konsequenzen gezogen
werden", schloss Stefan.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






