• 26.03.2013, 11:53:30
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FPÖ: Strache: Mit ehrlicher Erneuerung volle und konsequente Arbeit für Kärnten!

FPK mit voller Klubstärke - Dörfler verstärkt freiheitliche Bundesratsfraktion

Utl.: FPK mit voller Klubstärke - Dörfler verstärkt freiheitliche
Bundesratsfraktion =

Wien (OTS) - Der Kärntner Kooperationspartner der FPÖ, die FPK, wird
im kommenden Landtag nicht nur mit Klubstärke, also mit vier
Personen, sondern sogar mit sechs Abgeordneten im Sinne des
demokratischen Wählerauftrages als zweitstärkste Kraft im Kärntner
Landtag vertreten sein und der oppositionellen Verantwortung für die
Kärntner Bevölkerung in Demut nachkommen. Das gab
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute bei einer Pressekonferenz
bekannt, die er gemeinsam mit dem geschäftsführenden
FPK-Landesparteiobmann LR Christian Ragger, dem Landesparteiobmann
der FPÖ Kärnten Christian Leyroutz und FPÖ-Generalsekretär Herbert
Kickl abhielt.

Der Beginn der Erneuerung, so Strache, wurde mit dem vollständigen
Rückzug von Landesobmann und Landesrat Kurt Scheuch gemacht. Dieser
steht für kein politisches Mandat und auch keine Landes- oder
Bundesfunktion zur Verfügung. Er bleibt Teil der freiheitlichen
Gemeinschaft und beschränkt sich auf die Basisarbeit in seinem
Heimatbezirk Spital.

Strache hat auch mit Harald Dobernig das persönliche Gespräch
gesucht. "Bei diesen Gesprächen hat mir Harald Dobernig mitgeteilt,
dass er dieses Wahlergebnis nutzen will, eine persönliche
Weichenstellung in seinem beruflichen Leben vorzunehmen."
Behauptungen über angebliche "Abschlagzahlungen" wies Strache
entschieden zurück. Dobernig wird in der Privatwirtschaft tätig
werden. Gegebenenfalls wird man auch - wo man es braucht - auf seinen
Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Auch Gerhard Dörfler leistet seinen wichtigen Beitrag zur Erneuerung
der Kärntner Freiheitlichen im Landtag und wird sein Landtagsmandat
für einen jüngeren Abgeordneten zur Verfügung stellen. "Es war mir
jedoch wichtig, auf seine Erfahrungen als freiheitlicher
Landeshauptmann und Brückenbauer auch in Zukunft zählen und bauen zu
können. Gerhard Dörfler wird zur Erfüllung dieser Aufgabe, in Zukunft
mein FPÖ-Team in der FPÖ-Bundesratsfraktion und in der
FPÖ-Parlamentsfraktion verstärken und wichtige politische Impulse für
Kärnten, aber auch über Kärntens Grenzen hinaus setzen", so Strache.

Hannes Anton wiederum ist ein erfolgreicher Mann aus der Wirtschaft.
Er hat Christian Ragger und Strache seinen Rückzug aus dem Landtag
angeboten. "Dieses Angebot haben wir beide jedoch aus Überzeugung
abgelehnt, da wir nunmehr in Zukunft drei neue und junge Abgeordnete
im Klub haben und aufbauen werden, wo wir auf seine Erfahrungen im
Freiheitlichen Landtagsklub nicht verzichten wollen", so der
freiheitliche Bundesparteiobmann.

"Christian Ragger wird heute am Abend dem Landesparteivorstand
FPÖ-Landesparteiobmann Christian Leyroutz, der in den Landtag
einziehen wird, als Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs
vorschlagen und damit schon vor dem Landesparteitag unseres
Kooperationspartners einen weiteren Schritt in Richtung
FPÖ-Mutterpartei setzen", so Strache. "Der kommende Landesparteitag
unseres Kooperationspartners wird weitere zukünftig notwendige
Erneuerungen und inhaltliche Schritte erarbeiten, definieren und
beschließen, die den nachhaltigen Neustart und Erneuerungsweg der
Kärntner Freiheitlichen in Richtung der FPÖ als Mutterpartei festigen
sollen."

Strache kündigte auch einen Ehrenkodex an: Eine Verurteilung in
erster Instanz bei Korruption und Straf-Delikten, abseits von
Meinungsverfolgung, führt zu konsequentem Rücktritt aus allen
Mandaten und Ämtern.

"Die Zeit der Irritationen und Unklarheiten haben wir nunmehr hinter
uns. Jetzt leisten wir volle und konsequente Arbeit für die
Kärntnerinnen und Kärntner, als die starke freiheitliche Kärntner
Opposition, die es gegen eine linke Koalition braucht", erklärte
Strache, der betonte, dass es ihm eine Freude sei, sich im Sinne
seiner Verantwortung und im Sinne gelebter Führungs-, Gemeinschafts-,
Krisen- und Lösungskompetenz mit demokratischer Überzeugungsarbeit
als FPÖ-Bundesparteiobmann verbindend einzubringen und damit eine
nachhaltige gemeinschaftliche Lösung für eine konsequente
freiheitliche Erneuerung möglich zu machen und begleiten zu dürfen.
"Wir haben dem Land und den Menschen zu dienen. Wir haben aus den
Fehlern der Vergangenheit in Kärnten gelernt und uns mit Demut und
Überzeugung für unsere Heimat neu aufgestellt, wie es die Kärntner
von uns erwarten." Alle jene, die sich schon darauf gefreut hätten,
in einer dubiosen Dreierkoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen Politik
machen zu können, ohne auf eine geschlossene starke freiheitliche
Opposition in Kärnten zu treffen, hätten die Rechnung ohne den Wirt
gemacht.

Christian Ragger erklärte, dass die Erneuerung vollbracht sei, es
gebe eine geschlossene Partei mit klarer Ausrichtung gegen
Rot-Schwarz-Grün. Man habe die volle Stärke mit dem Ziel der
Vereinigung aller Freiheitlichen unter einem gemeinsamen Dach. Ragger
verwies auch darauf, dass er von allen Bezirken als auch von den
freiheitlichen Kärntner Bürgermeistern einstimmig das Vertrauen
erhalten habe. Christian Leyroutz sprach von einem klaren Zeichen der
Einheit, die angesichts der linkslinken Regierung in Kärnten umso
wichtiger sei. Man werde eine wirksame Kontrolle im Landtag
sicherstellen. Herbert Kickl hob die Führungsqualität Straches
hervor. Diese habe sich hier als Zusammenführungsqualität gezeigt.

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