• 22.03.2013, 09:08:04
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  • OTS0027 OTW0027

WWF-Earth Hour: Weltweites Blackout gegen den Klimawandel

Wahrzeichen in allen Bundesländern werden am Samstag verdunkelt

Utl.: Wahrzeichen in allen Bundesländern werden am Samstag
verdunkelt =

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       --         Diese Meldung wurde korrigiert            --
       --      Neufassung in Meldung OTS0053 vom  22.03     --
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Wien/Singapur (OTS) - Zu einem gewollten Blackout kommt es morgen
Samstag in mehr als 150 Ländern der Welt. Die größte Aktion der Welt,
die vom WWF gegründet wurde, wird von der Zentrale in Singapur
gesteuert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Staatsoberhäuper,
Regierungschefs, Monarchen, Stars aus Musik, Sport und Film
beteiligen sich aktiv an der Aktion. Vom 828 Meter hohen Burj Khalifa
in Dubai bis zur David-Statue in Florenz werden ab morgen Nachmittag
bis etwa Sonntag früh Tausende Sehenswürdigkeiten der Welt bewusst
verdunkelt. Beginnend im Inselstaat Samoa bewegt sich die Earth Hour
im Stundentakt um 20.30 bis 21.30 Ortszeit rund um den Planeten. Auch
Österreich setzt wieder viele Zeichen für den Klimaschutz.
Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann,und
mehrere Mitglieder der Bundesregierung schickten Grußbotschaften. Im
Auftrag der Bürgermeister aller Landeshauptstädte werden dort alle
österreichischen Wahrzeichen verdunkelt. Der WWF ruft alle
österreichischen Haushalte, Unternehmen, Behörden und Organisationen
auf sich an der Lichtaus-Aktion zu beteiligen und die Lichter von
Wohnungen und Gebäuden abzuschalten. "Die Earth Hour ist eine
Gedenkstunde für das Weltklima und gibt uns Zeit über unseren eigenen
Beitrag zum Klimaschutz nachzudenken", so WWF-Sprecher Franko Petri.
Die Earth Hour ist seit Jahren auch zu einem Motor für weltweite
Initiativen gegen den Klimawandel geworden, die ganzjährig aktiv
sind.

In Österreich werden verdunkelt: in Innsbruck das Goldene Dachl; in
Bregenz der Martinsturm; in St. Pölten das Rathaus, Stadtmuseum und
Stadtbücherei; in Graz Schlossberg mit Uhrturm, Dom,
Herz-Jesu-Kirche, Rathaus und Oper; in Klagenfurt der Lindwurm und
das Rathaus; in Linz Lentos Kunstmuseum und Ars Electronica Center;
in Eisenstadt das Schloss Esterházy und die Martinskaserne; in
Salzburg die Festung Hohensalzburg, die Altstadtkirchen, Denkmäler,
Brunnen und das Mozartdenkmal; in Wien das Rathaus, die Fassade von
Schloss Schönbrunn mit Gloriette, das Schloss Belvedere und der
Arsenalturm; das Donauzentrum und 14 Luxushotels (Bristol, Imperial,
de France); in Kufstein: Festung und Altstadt. Es wird einen
Fackelzug ab 20 Uhr vom oberen Stadtplatz zum Fischergries geben. In
Wien ist eine Aktion bei Schloss Schönbrun geplant. In weiteren
klimaschutzbewussten Städten und Gemeinden in ganz Österreich finden
weitere Aktivitäten statt. Mehr als 40 Unternehmen von IKEA bis
Ottakringer machen bei der Aktion mit, schalten die Lichter ab und
informieren ihre Kunden. Die Band Big City Indians hat der Earth Hour
in Österreich einen eigenen Song gewidmet (www.bigcityindians.at).

In aller Welt finden ab morgen zahlreiche Events statt: In China
beteiligen sich 150.000 Studenten an einem Wettbewerb für den
Umweltschutz. In Korea ist ein Flashmob mit 2.000 Schülern geplant.
Der mit mehr als 500 Metern hohe Wolkenkratzer Taipei 101 in Taiwan
wird ab heuer seinen Stromverbrauch um zwei Prozent reduzieren und
dabei 5,6 Millionen Kilowattstunden Strom im Laufe der nächsten vier
Jahre einsparen. In vielen asiatischen Großstädten finden Konzerte
statt. In Kurdistan, Libyen und Palästina wurden Umweltbewegungen
gegründet. In Madagaskar werden von hundert Schulen 10.000 Bäume
gepflanzt und tausend Solarkocher an die Opfer der
Wirbelsturmkatastrophe verteilt, die Brennholz sparen sollen. In
Kenia setzen sich 10.000 Menschen für die Verbreitung einer neuen
Erfindung des jungen Ingenieurs Anthony Mutua ein. So können Handys
mit der Bewegung der Füße im Gehen aufgeladen werden, wodurch viel
Strom und damit CO2 gespart wird. Stars wie DJ David Guetta,
Coldplay, Tom Jones, Band McFly, Miranda Kerr und Jessica Alba nehmen
aktiv an der Earth Hour teil.

Die Earth Hour ist längst von einer einfachen Aktion zu einer
weltweiten Bewegung geworden, die aktiv konkrete Klimaschutzprojekten
verfolgt. In Russland konnte der Schutz der Meere verbessert werden.
Auch die Verschärfung der Forstgesetze wird heuer angestrebt. In
Uganda und Botswana werden 1,5 Millionen Bäume gepflanzt. In
Argentinien ist das Ziel ein 34.000 Quadratkilometer großes
Meeresschutzgebiet. In den USA wurden 135.000 Glühbirnen gegen Strom
sparende Lampen getauscht. In Sydney ersetzt die Stadtverwaltung die
Stadtbeleuchtung durch LED-Lampen. In den chinesischen Städten
Chengdu und Shenyang wurden der Bevölkerung mehrere Zehntausend
Gratis-Fahhräder zur Verfügung gestellt um den Treibhausgasausstoß
des Individualverkehrs zu senken. "Die Earth Hour ist auch heuer
wieder ein weltweiter symbolischer Akt für unseren Planeten, der aber
zu möglichst vielen konkreten Klimaschutzmaßnehmen führen soll",
wünscht sich WWF-Sprecher Petri.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WWF

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