- 18.03.2013, 11:01:05
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Kadenbach zu Bienensterben: Hätte mir mehr Einsatz von Berlakovich erwartet
SPÖ-Europaabgeordnete kritisiert die Ablehnung über das vorübergehende Aussetzen von Insektenschutzmittel
Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete kritisiert die Ablehnung über das
vorübergehende Aussetzen von Insektenschutzmittel =
Wien (OTS/SK) - "Das Bienensterben schreitet in Europa derzeit massiv
voran. Erst vor wenigen Wochen hat die Europäische Behörde für
Lebensmittelsicherheit die bislang überzeugendsten Nachweise dafür
geliefert, dass giftige Chemikalien namens Neonikotinoide für das
Bienensterben verantwortlich sein könnten. Daher ist es für mich
unverständlich, warum ÖVP-Landwirtschaftsminister Berlakovich auf
europäischer Ebene gegen ein zumindest zeitweiliges Verbot gestimmt
hat", sagt die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im
Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Während sich
eine Mehrheit von 13 Staaten für das vorgeschlagene
Neonicotinoid-Verbot aussprach, stimmte Österreich gemeinsam mit acht
weiteren Staaten dagegen, weiters gab es fünf Enthaltungen. ****
Kadenbach: "Die EU-Kommission hatte zuvor einen entsprechenden
Vorschlag zum Verbot von drei Pestiziden vorgelegt. Klar ist für
mich, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Nach
EU-Regularien haben die Mitgliedstaaten zwei Monate Zeit, doch noch
einen Kompromiss zu finden. Und ich hoffe auf ein Umdenken
Berlakovichs." Konkret geht es weiter darum, ob drei
Pflanzenschutzmittel zunächst für zwei Jahre nur noch eingeschränkt
angewendet werden dürfen. Verboten werden sollte die Anwendung bei
Sonnenblumen, Raps, Mais und Baumwolle. (Schluss) ah
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
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