- 18.03.2013, 10:08:10
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UN-Frauenstatuskommission: Bayr erfreut, dass es zu einer Einigung kam
Keine Ausrede um Gewalt gegen Frauen zu legitimieren!
Utl.: Keine Ausrede um Gewalt gegen Frauen zu legitimieren! =
Wien (OTS/SK) - Nachdem sich die Frauenstatuskommission (CSW -
Commission on the Status of Women) im vergangenen Jahr auf kein
gemeinsames Abschlussdokument einigen konnte, begrüßte Petra Bayr,
Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, dass es diesmal
zum Thema Gewalt gegen Frauen gelungen ist: "Konservative Staaten
haben sich bis zuletzt gegen eine Entscheidung gestemmt. Im letzten
Moment lenkten sie aber ein und haben zumindest am Papier anerkannt,
dass Mädchen und Frauen die gleichen Rechte wie Burschen und Männer
haben." Nach den grausamen wiederholten Massenvergewaltigungen in
Indien sei das oft tabuisierte Thema Gewalt gegen Frauen wieder
"verstärkt an die Öffentlichkeit gekommen" betonte Bayr am Montag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und ergänzt, dass "es wieder einmal
klar wurde, dass in der gelebten Gleichstellung noch ein weiter Weg"
zu gehen sei.****
Die Verhandlungen der vergangenen beiden Wochen waren zäh, scheinen
sich aber gelohnt zu haben. Das Thema Gewalt gegen Frauen ist
kontrovers, "weil vor allem konservative Staaten, wie der Vatikan,
Russland oder Pakistan Gewalt gegen Frauen gerne mit Tradition
begründen. Das ist aber inakzeptabel", stellt Bayr klar. Ein Drittel
aller Frauen erlebt Gewalt, die sich in verschiedensten Formen
äußert. Bei der CSW wurde etwa über das Ende von Straffreiheit für
Täter und der Zwangsverheiratung diskutiert. Es wurde beschlossen,
dass Burschen und Männer verstärkt in die Präventionsarbeit
einbezogen werden müssen, auf die Notwendigkeit für Einrichtungen zum
Schutz der sexuellen und reproduktiven Gesundheit hingewiesen. Zudem
wurde anerkannt, was eigentlich längst selbstverständlich sein
sollte: dass Mädchen und Frauen die gleichen Rechte wie Männern
haben und ihnen der gleiche Respekt entgegen zu bringen ist.(Schluss)
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