- 12.03.2013, 11:16:21
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FPÖ-Unterreiner: Noever zeigt sich weiterhin präpotent und uneinsichtig
Wien (OTS) - "Der Skandal um den ehemaligen MAK-Direktor, der nun
auch durch den Rechnungshof bestätigt wurde, geht durch die
präpotenten und uneinsichtigen Kommentare Noevers in die
Verlängerung", kritisierte die freiheitliche Kultursprecherin NAbg.
Mag. Heidemarie Unterreiner. "Der Noever-Skandal ist der Beweis dafür
wie selbstherrlich im linken Kulturbetrieb mit dem Geld der
Steuerzahler umgegangen wird", so Unterreiner.
Die Ära Noever sei geprägt gewesen von feudalem Lebenswandel auf
Staatskosten, zahlreichen Dienstreisen in der Luxusklasse, nicht
nachvollziehbaren Repräsentationsspesen, erfundenen Besucherzahlen
und einem diktatorischem Führungsstil. Zudem seien noch tausende
Exponate unauffindbar, fasste Unterreiner das "Werk" Noevers
zusammen. Umso ärgerlicher, dass sich der derart vom Rechnungshof
bloßgestellte Noever uneinsichtig zeige und nach wie vor behaupte, er
sei "...der Maxime der Sparsamkeit gefolgt", so Unterreiner.
Weiters sei es unverständlich, dass Ministerin Claudia Schmied nach
wie vor Noever huldige und trotz der eindeutigen Verfehlungen, die
allesamt im Rechnungshofbericht nachzulesen seien, davon spreche,
dass Peter Noever viel für die österreichische Kunst geleistet habe,
so Unterreiner. "Verschwendung, Provokation und Präpotenz sind keine
Kunstformen", relativierte Unterreiner das Wirkungsfeld des
ehemaligen MAK-Direktors.
Unterreiner erinnerte auch an die von ihr jahrelang geäußerte Kritik
am nun aufgeflogenen MAK-Direktor, die von den Medien geflissentlich
übersehen worden sei. "Hätte man früher reagiert, hätte sich der
Steuerzahler viel Geld erspart", so Unterreiner. Denn Noever sei
nicht erst seit gestern auffällig gewesen, erinnerte Unterreiner an
seine teils absurden Ausstellungen, wie etwa die zur Huldigung des
Nordkoreanischen Diktators.
Das mangelnde Schuldbewusstsein Noevers zeige einmal mehr, wie
abgehoben und selbstherrlich die links-linke Kulturpolitik
funktioniere. Offenbar sei der Kulturbetrieb für Noever und Konsorten
nichts anderes als ein riesiger Selbstbedienungsladen, betonte
Unterreiner. "Wir brauchen eine Wende hin zu freier Kulturpolitik
ohne politische Einflussnahme", forderte Unterreiner.
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