- 07.03.2013, 11:25:52
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FPÖ-Gartelgruber: Frauenleben - oftmals länger als das der Männer, dafür aber ungesünder
Anlässlich des Internationalen Frauentages: Frauengesundheit erfordert Umdenken - Frauenquoten bringen keinen Effekt
Utl.: Anlässlich des Internationalen Frauentages: Frauengesundheit
erfordert Umdenken - Frauenquoten bringen keinen Effekt =
Wien (OTS) - Dem herrschenden Zeitgeist nach werden die Unterschiede
zwischen Männern und Frauen scheinbar immer geringer - man gleicht
sich einander in vielen Bereichen des Lebens immer mehr an.
Tatsächlich aber zeigt sich in der Medizin, dass die bestehenden
äußerlichen und anatomischen Unterschiede eine wesentlich größere
Bedeutung in der Medizin haben als bis vor nicht allzu langer Zeit
noch angenommen. FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber sieht
in den aktuellen medizinischen Erkenntnissen, wonach Diagnose und
Therapie für Frauen auf diese grundsätzlichen Unterschiede noch viel
mehr abzustimmen seien, eine große Chance, das Leben und dessen
Qualität für Frauen massiv zu verbessern. Tatsache sei, so
Gartelgruber, dass wohl die Lebenserwartung von Frauen höher als die
von Männern sei, dass aber auf der anderen Seite Frauen ein
durchschnittlich ungesünderes Leben führten. Nicht nur Medikamente -
aber auch Alkohol und Drogen - wirken bei Frauen anders, auch die
Symptomatik bei Herzinfarkt oder Schlaganfall unterscheidet sich
wesentlich von der betroffener Männer. "Es wäre mir ein großes
Anliegen diese Ergebnisse der aktuelleren Forschung auch auf
universitärer Ebene zu festigen. Bereits während des Studiums sollten
angehende Mediziner eine gezielte Ausbildung bezüglich dieser
speziellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern erfahren. Auf der
anderen Ebene müsste das Problembewusstsein der Frauen selbst
gestärkt werden und die Wege zu einem gesünderen Leben inklusive der
Möglichkeiten zu vorsorgemedizinischen Maßnahmen noch mehr bewusst
gemacht werden."
Gartelgruber verweist anlässlich des morgigen Internationalen
Frauentages auch nachdrücklich auf ein anderes wichtiges
frauenpolitisches Thema: "Ich will festhalten, dass bei allen
politischen Diskussionen um die Gleichbehandlung von Frauen, der
Fokus auf einen falschen Wunsch abzielt. Frauen wollen nicht um ihres
Geschlechts willens in bestimmte berufliche Positionen kommen,
sondern weil sie es einfach wollen oder können. Nicht gesetzlich
verordnete Quoten ebnen den Weg in den erhofften beruflichen Erfolg
sondern die Fähigkeit und der Wille dazu. Die FPÖ ist deshalb
dezidiert gegen Bevormundungen von Unternehmen, indem man ihnen
vorschreibt einen gewissen Anteil von Frauen in Führungspositionen
sicherzustellen. Diese Maßnahme bringt nur mit sich, dass keiner Frau
mehr zugetraut wird, aufgrund ihrer speziellen Erfahrungen oder
Qualifikationen in ihrem Job zu sein", so die freiheitliche
Frauensprecherin. Man tue den Frauen damit keinesfalls etwas Gutes.
Vielmehr müsse sich die Politik darauf konzentrieren, eine echte
Wahlfreiheit sicherzustellen, was sich in der Ausbildungsebene und in
der Berücksichtigung einer vorhandenen Mutterschaft auf allen Ebenen
des Lebens äußern müsse.
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