FPÖ-Kickl: Widerlicher rot-schwarzer Postenschacher bei Hauptverband

Wien (OTS) - Als "widerlichen rot-schwarzer Postenschacher" bezeichnete der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, die gestern erfolgte Umbesetzung im Hauptverband der Sozialversicherungsträger. Auch wenn die Bestellung Josef Probst zum Generaldirektor aus seiner langjährigen Zugehörigkeit zum Hauptverband plausibel erscheine, dürfe nicht übersehen werden, dass es sich hier um eine alte SPÖ-Seilschaft handle, so Kickl.

Probst, der sich schon mehrfach für den Posten des Generaldirektors beworben habe, stamme genauso wie der derzeitige Gesundheitsminister Stöger aus der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse, was bei der jetzigen Bestellung offenbar kein Nachteil für ihn gewesen sei, sagte Kickl.

Stelle sich die Berufung Probsts noch insofern nachvollziehbar dar, als er als tapferer Parteisoldat durch alle Höhen und Tiefen SPÖ-interner Intrigen gegangen sei, so sei die Situation bei den Bestellungen hinter Probst gänzlich anders. Sei doch zum Beispiel ein Alexander Hagenauer ins Verbandsmanagement berufen worden, der bislang nur als Kabinettschef von Stöger durch besondere Brutalität bei Umfärbeaktionen im Gesundheitsministerium aufgefallen sei, so Kickl. "Offenbar rechnet Stöger selbst nicht mehr damit einer künftigen Regierung anzugehören und beginnt seine Kabinettsmitarbeiter auf lukrative Versorgungsposten zu hieven", so Kickl.

Was ebenfalls versäumt worden sei, sei die Verschlankung des Verbandsmanagements, kritisierte Kickl. Sei doch seinerzeit die Geschäftsführung mit dem Argument der E-Card-Einführung auf vier Geschäftsführer aufgeblasen worden. "Die E-Card gibt es jetzt. Es wäre daher ein kleines aber wichtiges Spar-Signal gewesen, die Geschäftsführung auf drei Personen zu reduzieren", kritisierte Kickl den mangelnden Spargedanken bei der Selbstverwaltung, die nach wie vor eher eine Selbstbedienung sei.

Auffallend sei jedoch, dass die SPÖ-ÖVP-Regierung auf allen Ebenen noch versuche ihre Günstlinge unter zu bringen, bevor ihnen die Wähler im Herbst die Rechnung präsentieren, so Kickl.

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