• 27.02.2013, 09:38:49
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Kunasek: FPÖ lehnt Entsendung österreichischer Soldaten nach Mali ab

Sowohl der Bundesregierung als auch der EU fehlt jede Strategie für diesen Einsatz

Utl.: Sowohl der Bundesregierung als auch der EU fehlt jede
Strategie für diesen Einsatz =

Wien (OTS) - Die FPÖ hat heute im Hauptausschuss des Nationalrats die
Entsendung österreichischer Soldaten ins Kriegsgebiet nach Mali
abgelehnt. "Wir können weder in der Bundesregierung noch in der EU
auch nur ansatzweise eine Strategie für diesen Einsatz erkennen",
begründet NAbg. Mario Kunasek, Mitglied des
Landesverteidigungsausschusses, diese Haltung. "Außenminister
Spindelegger ist seit Beginn dafür, Verteidigungsminister Darabos war
lange dagegen, ehe er nach dem Besuch der Sicherheitskonferenz in
München nach offenbar massivem internationalem Druck umgefallen ist",
schildert Kunasek die sachlich völlig unfundierten
Entscheidungsgrundlagen der rot-schwarzen Regierung.

Österreich leiste mit 1500 Soldaten in diversen Auslandseinsätzen
bereits einen immensen Beitrag zu internationalen Friedensprojekten
und müsse sich nicht überall beteiligen. Befremdlich findet der
FPÖ-Abgeordnete, dass die Bundesregierung für Auslandseinsätze
offenbar auch eine Schwächung des Bundesheeres im Inland in Kauf
nimmt, um auf der internationalen Bühne als Musterschüler zu glänzen.
Die zu entsendeten Ärzte und Sanitäter würden in der Struktur fehlen.
"Dem Vernehmen nach handelt es sich um den Arzt des Jagdkommandos.
Diese wichtige Spezialeinheit des Bundesheeres wäre dadurch als
Ganzes nicht einsatzfähig", beklagt Kunasek.

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