• 23.02.2013, 12:00:34
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FPÖ-Gesundheitspolitiker empört über Stöger-Auftritt in ZiB2

Inkompetenz mal eingelernte Phrasen ergeben SPÖ-Krisenmanagement

Utl.: Inkompetenz mal eingelernte Phrasen ergeben
SPÖ-Krisenmanagement =

Wien (OTS) - Empört, zeigten sich die beiden freiheitlichen
Gesundheitspolitiker NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und NAbg.
Dr. Andreas Karlsböck über die unfassbare Vorstellung des noch
amtierenden Gesundheitsministers in der gestrigen ZIB 2. Stöger habe
nicht eine einzige Frage beantworten können, sondern habe stattdessen
versucht sich mit auswendig gelernten Phrasen über das Interview zu
retten.

So habe er das Gespräch über einen der größten Lebensmittelskandale
der letzten Jahre, dessen Gesamtausmaß noch überhaupt nicht
abschätzbar sei, mit zwei guten Nachrichten für die Bevölkerung
beginnen wollen. Nämlich, dass einerseits keine Gesundheitsgefährdung
vorläge, und andererseits, gut kontrolliert werde, so die beiden
FPÖ-Gesundheitspolitiker, die bei den stögerschen Phrasen die Ansagen
zur Verhaftung und Verfolgung der Betrüger vermisst haben.

Noch könne aber gar nicht ausgeschlossen werden, ob nicht doch für
Menschen gefährliche Zusatzstoffe, Chemikalien oder Medikamente in
den diversen Produkten enthalten seien. Dass bislang nur anonyme
Hinweise überhaupt zu Entdeckung der kriminellen Machenschaften rund
um Pferdefleisch in Kärntner Wurstel geführt hätten, sei eine
Bestätigung für die unzureichende Krisenbewältigung durch das
Gesundheitsministerium und nicht, wie Stöger das darstellen habe
wollen ein Erfolg. Wörtlich meinte er dazu; "....dass durch den
Verdacht die Kontrollen auch wirken."

Auf die Nachfrage der Moderatorin auch in Richtung Hunde- oder
Katzenfleisch zu testen, kam eine höchst wirre Antwort, nämlich
"...und wenn man nicht erkennt, welches Fleisch das ist, dann geht
man dem auch nach, es sind generelle Proben um welches Fleisch es
sich handelt." Wichtig sei für Stöger, "es muss drin sein, was drauf
steht!"

"Da werden sich aber die Konsumenten nun beruhigt zurücklehnen, ob
dieses versalzenen Einsatzes unseres Gesundheitsministers, dem zum
ganzen Skandal nichts anderes einfällt, als am Montag eine
Pressekonferenz zu Thema 'Salz' zu machen", kritisierte
Belakowitsch-Jenewein das unbeholfene Ablenkungsmanöver Stögers.

"Sollte es mit dem Ministerposten im Herbst nichts mehr werden, so
kann Stöger ein Kabarett eröffnen, denn für Lacher sorgt er allemal.
Als Gesundheitsminister ist er leider nicht nur schlecht, sondern
eine wirkliche Gefahr!", sind sich die beiden freiheitlichen
Gesundheitspolitiker einig.

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