- 19.02.2013, 15:12:39
- /
- OTS0248 OTW0248
FPÖ-Kunasek: "Bei der Kriminalitätsentwicklung gibt es nichts schön zu reden - Wohnungseinbrüche in Graz haben sich verdoppelt"
Wien (OTS) - Aus einer aktuellen Anfragebeantwortung geht klar
hervor, dass die Kriminalität in der Steiermark durchwegs ansteigt.
"In Graz etwa wurden 2012 doppelt so viele Wohnungseinbrüche
registriert als im Jahr davor", zitiert FPÖ-NAbg. Mario Kunasek
daraus und fordert daher umgehend die bereits 2010 versprochene
personelle Aufstockung der Polizei. Ein von Innenministerin
Mikl-Leitner immer wieder propagierter Rückgang der Kriminalität in
Österreich treffe - wenn überhaupt - nur vereinzelt zu. Kunasek: "Vor
allem in Feldbach, Hartberg, Leoben und Graz ist die
Gesamtkriminalität 2012 angestiegen. Markant ist der Anstieg der
KFZ-Einbruchdiebstähle in den Bezirken Leibnitz, Murtal und Bad
Radkersburg, wo dieser um bis zu 100 Prozent zugenommen hat."
Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung in Graz: Hier haben
die Wohnungseinbrüche um 132 angezeigte Fälle zugenommen, die
Aufklärungsquote liegt aber nur bei fünf Prozent. Kunasek: "Das
entspricht beinahe einer Verdoppelung der Anzahl der Einbrüche im
Vergleich zum Jahr 2011." Dass eine solche besorgniserregende
Entwicklung nach den schon vor zweieinhalb Jahren versprochenen
zusätzlichen 300 Polizisten in der Steiermark verlangt, zeigt für
Kunasek die Zahl der Tatverdächtigen, die ausgeforscht werden
konnten: "Zu Beginn muss man festhalten, dass die steirischen
Exekutivbeamten hervorragende Arbeit leisten. Wenn Pensions- oder
andere Abgänge aber nicht nachbesetzt werden, schlägt sich die
Personalknappheit in der Arbeit nieder. So wurden in einigen Bezirken
viel weniger Tatverdächtige ausgeforscht, als in den Jahren zuvor."
Auffallend ist auch, dass über 21.000 Fremde ohne Beschäftigung in
Österreich zu den Tatverdächtigen gezählt werden mussten, außerdem
fast 8.200 Asylwerber. Abschließend hält Kunasek fest: "Der Trend zu
mehr Kriminalität ist vor allem in der Ost- und West-, aber auch in
der westlichen Obersteiermark klar erkennbar. Diese Entwicklungen
sprechen für sich, die Anzahl der Exekutivbeamten ist umgehend
aufzustocken."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






