• 17.02.2013, 12:48:44
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FPÖ-Kickl zur ORF-Pressestunde: Glawischnig wirft sich Faymann regelrecht an den Hals

Grüne Inhalte für Österreicher Anlass zur Sorge

Utl.: Grüne Inhalte für Österreicher Anlass zur Sorge =

Wien (OTS) - "Der heutige Auftritt der Grünen Parteiobfrau war über
gut 45 Prozent der Sendezeit ein einziges 'Sich anden Hals Werfen'
von SPÖ-Kanzler Faymann. Zum Drüberstreuen gab es ein paar
persönliche Befindlichkeiten und noch deutlich vor 12 Uhr ist es
selbst den Fragestellern zu öd geworden", sagte FPÖ-Generalsekretär
Herbert Kickl in einer Reaktion auf den Auftritt von Eva Glawischnig
in der ORF-Pressestunde. Die Grüne Front-Frau habe offenbar das
olympische Motto des "Dabeisein ist alles" zur Erfolgs-Strategie der
Bundes-Grünen für das Wahljahr 2013 gemacht. "Im ganzen Gespräch war
die grüne Erwartungshaltung, endlich die eigenen Füße unter den Tisch
der Macht schieben zu dürfen, fast greifbar. Dafür sind die Grünen
auch bereit, sich zur Faymann-Klette machen zu lassen", kommentierte
Kickl.

Glawischnig habe die Österreicher - wenn aus ihrer Sicht wohl
unbeabsichtigt - aber auch gleich vor der eigenen
Regierungsbeteiligung gewarnt. Denn die Grünen Inhalte hätten es
wirklich in sich. "Grün in der Regierung steht nach den Aussagen
Glawischnigs dafür, dass die EU mehr Geld erhalten und Steuern
einnehmen soll, dass die Österreicher mehr Nettobeiträge zahlen
sollen, dass bei Asylbetrug die geltenden Gesetze durch eine falsche
Toleranz, die auf Willkür hinausläuft, ersetzt werden sollen, dass
die heimischen Arbeitnehmer jetzt auch noch die Asylwerber als
Konkurrenten am Arbeitsmarkt vorgesetzt bekommen und dass der
gemeinsam mit Norbert Darabos größte Feind des Bundesheeres, nämlich
Peter Pilz, Verteidigungsminister werden soll", fasst der
freiheitliche Generalsekretär zusammen. Es gehöre eine ordentliche
Portion Realitätsferne dazu, ein solches Projekt als "Regierung der
Anständigkeit" zu bezeichnen. Noch grotesker sei nur der Versuch
Glawischnigs, der Korruption den Kampf anzusagen indem man
beanspruche, nicht mit ihr koalieren zu wollen, aber zugleich der
millionenschwere Inserator Werner Faymann der grüne Wunschpartner sei
und das rot-grüne Modell der Freunderlwirtschaft in Wien als
Erfolgsmodell dargestellt werde.

Glawischnig habe mit ihrem Auftritt einmal mehr bewiesen, dass es in
Österreich nur die FPÖ als ernst zu nehmende Oppositionskraft gäbe.
Die Grünen hätten sich längst für den Kurs entschieden, Opposition
gegen die Opposition und nicht gegen die Regierung zu sein. "Gefreut
haben wird sich heute nur der Herr Faymann. Er hat offenbar in der
grünen Führungsriege mehr Anhänger als in der eigenen Parteispitze",
schloss Kickl.

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